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Schramberg Bei den Zuber-Kapitänen entscheidet wieder das Los

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Da-Bach-na-Fahrer-Chef Tobias Wernz (rechts) spricht vor den potenziellen Zuberkapitänen 2020. Foto: Riesterer Foto: Schwarzwälder Bote

Schramberg (fab). Zu ihrer ersten Vollversammlung im Jahr 2020 hat die Da-Bach-na-Fahrer-Gilde der Schramberger Narrenzunft um Kanalfahrer-Chef Tobias Wernz am Freitagabend in die Szene 64 geladen.

Wernz, schon voll und ganz im Fasnetsfeeling, eröffnete diese mit einem viel gelobten Jahresrückblick in Büttenform. So freute er sich über das beginnende Umdenken beim Klimaschutz nach Greta Thunberg, rätselte über den Zeitpunkt des Brexit und versandte liebevolle Spitzen an die altbewährten Ziele Lauterbach oder Rottweil.

"Es sind noch genau 37 Tage, 16 Stunden, 50 Minuten und ein paar zerquetschte Sekunden", blickte Wernz voraus auf die Da-Bach-na-Fahrt, die 2019 wetterbedingt zwar nicht für die gewünschten Zuschauerzahlen gesorgt hatte, hinsichtlich der guten Stimmung, schöner Zuber und einer erfreulichen Menge von 14 Debütanten aber als positiv in Erinnerung bleiben werde. "Vor allem ist nichts passiert!"

Eine Sicht, die Zunftmeister Michael Melvin unterstreichen sollte: "Die Authentizität, die Kreativität, der Spaß und die tollen Mottos, die jedes Jahr gezeigt werden, sind das, was wirklich wichtig ist – und nicht die Besucherrekorde." Zuletzt zog auch Zuberwart Michael Rauch ein überwiegend positives Fazit. Zwei defekte Zuber hätten aussortiert werden müssen, drei neue seien dafür bestellt worden. Um die Zuber zu schonen, warb er dafür, diese nicht zu überladen: "Nicht immer ist das Größte auch das Spektakulärste."

Weitere wichtige Punkte im Da-Bach-na-Fahrer-Jahr, fuhr Wernz fort, seien etwa der Besuch des Narrentreffens in Offenburg, der eigene Hausball im "Bruckbeck" zwei Bachputzeden oder das für die Teams aus der Gilde erfolgreich verlaufene Kegelturnier gewesen. Dabei sorgte der Gildenchef für gute Stimmung anhand kleiner Anekdoten, bei denen er teils auch eine große Portion Eigenhumor bewies. Zu jedem Punkt betonte er zudem die Arbeit der jeweiligen Ausschüsse, federführender Mitglieder oder Helfer vor Ort und deren Bedeutung.

Freude zeigte Wernz bei der Entwicklung der "Nacht der Kapitäne", des neu konzipierten Bach-na-Fahrer-Balls. Hier habe die Gilde viele positive Rückmeldungen bekommen. "Es gibt schon wieder viele Anfragen für Karten."

Kassierer Arno Jauch, der auch von einem positivem Gesamtergebnis berichten konnte, unterstrich den Erfolg des neuen Formats. "Wir hatten beim Ball einen Überschuss, nicht wie in den Jahren davor ein Defizit", betonte er. Jauch wurde durch die Kassenprüfer Ralf Brändle und Ralf Fehrenbach eine einwandfreie Führung der Kasse bescheinigt. Jene wurden zudem in ihren Ämtern wiedergewählt.

Denn der Entlastung des Vorstands sowie des Ausschusses durch Wernz’ Vorgänger Martin Kuhner schlossen sich Wahlen an. Dabei wurden die Ausschussmitglieder Jörg Hafner, Volker Weißer, Oliver Merk, Jürgen Kern und Michael Herden für vier weitere Jahre gewählt.

Neu in das Gremium – auch die Da-Bach-na-Fahrer machen, so Wernz, Verjüngung zum Programm – kamen Angelo Broghammer, Marcus King und Nico Knebel, die sich "jahrelang mit viel Arbeit in unzähligen Schichten regelrecht aufgedrängt" hatten, wie Wernz augenzwinkernd sagte. Lediglich von dem Verlust von Rolf Bouchama als Ausschussmitglied musste Wernz berichten, dem er für dessen Zuverlässigkeit, Kreativität und Witz, den er stets eingebracht habe, dankte.

Nach einigen Infos und Daten zu Zuberbauraum, Anmeldung, Einsatzplänen oder Zuberabbau, entließ Wernz die Anwesenden und es erfolgte die von allen sehnlichst erwartete Verteilung der Anmeldungen und Merkblätter.

Auch dieses Jahr waren mehr als die Maximalzahl von 40 Anmelde-Paaren vor Ort. Damit wird erneut in der zweiten Vollversammlung am Freitag, 24. Januar, anhand eines spannungsgeladenen Losverfahrens darüber entschieden, wer sich letztlich im Jahr 2020 in die kalten Fluten der Schiltach stürzen darf.

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