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Schramberg Behörden kommen in die Teufelsküche

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Pressetermin im Bernecktal mit (von rechts) Christof Hilbert (Forstverwaltung Hohenstein), sowie vom Landratsamt Gerald Kramer, Joachim Hilser, Antje Böhler (hinten) und Werner Bauer (Mitte), dem städtischen Fachbereichsleiter Recht und Sicherheit Peter Weisser, Tennenbronns Ortsvorsteher Klaus Köser (verdeckt) und Oberbürgermeister Thomas Herzog. Links die Waldeigentümerin, Leonie, Gräfin von Oppersdorff. Fotos: Ziechaus Foto: Schwarzwälder-Bote

Von Christoph Ziechaus

Schramberg. Zum langen Marsch durchs Bernecktal hatte das Landratsamt Rottweil einige Betroffene aus verschiedenen Behörden für einen ersten Eindruck eingeladen.

Dezernent Gerald Kramer erklärte die einschneidenden Maßnahmen, die Landratsamt und Straßenbauamt zur Verkehrssicherung an der Landesstraße zwischen Schramberg und Tennenbronn angeordnet hatten.

Aufgrund des Gutachtens eines Geologen mussten 24 Felsformationen von Bäumen freigeschlagen und das Holz per Helikopter aus den Hängen geflogen werden. Die nicht entasteten Bäume werden auf der Straße in die verschiedenen Sortimente aufgearbeitet und meist nachts abtransportiert.

Mit gut 1200 Festmetern Holz rechnete Förster Werner Bauer, der die Arbeiten für das Landratsamt koordiniert. Gut 500 Tonnen Holz werde mit dem Helikopter jeden Tag seit Montag aus den Steilhängen herausgeflogen, inzwischen zum Abschluss im Bereich Berneckbad. Dort schwebte auch Holz aus dem städtischen Wald Oberbürgermeister Thomas Herzog und den Zuschauern über die Köpfe an die Sammelplätze im Tal. Beeindruckt waren die Besucher von der völlig frei gelegten Ruine Berneck gegenüber der Teufelsküche, deren Mauern bisher vom Tal aus nicht sichtbar waren. Inzwischen räumen Facharbeiter mit Hammer und Bereißstangen die Felsen von losem Gestein und Geröll. Diese Arbeiten sollen in der kommenden Woche mit mehr Kräften fortgesetzt werden.

Danach werde ein Geologe die Maßnahme begutachten und möglicherweise noch Absicherungen mit Steinfangnetzen empfehlen. Das Straßenbauamt muss dann entscheiden, wo die Straße ausgebessert werden muss, denn einige Felsbrocken haben trotz Abdeckung die Fahrbahn eingedellt. Inzwischen rechne man mit Kosten von rund 800 000 Euro, die vom Regierungspräsidium übernommen werden, überraschte Kramer die Zuhörer. Bisher war von 300 000 Euro gesprochen worden.

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