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Schramberg Barrieren abbauen durch Freundschaft

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Die Besuchsteilnehmer der "Aktiven Bürger" und ihre Familien zusammen mit CDU-MdEP-Andreas Schwab (rechts) im Europaparlament in Straßburg Foto: Kienzler Foto: Schwarzwälder Bote

Das Gehirn der europäischen Demokratie arbeitet in Brüssel, ihr Herz aber schlägt in Straßburg. Mitte September besuchten die "Aktiven Bürger" den südbadischen Europaabgeordneten Andreas Schwab im Europäischen Parlament, genau dort, wo europäische Demokratie gelebt wird.

Schramberg. Im Kommunalwahlkampf wurde bei der Abfrage von Aufgaben der Wunsch an die "Aktiven Bürger" herangetragen, die Auslandskontakte wieder zu intensivieren, um den Weg für das Knüpfen von Freundschaften der Kinder und Enkel jenseits der Stadt- und Kreisgrenzen zu bereiten und gegenseitige Sprachbarrieren abzubauen.

So war es konsequent, nicht nur den interessanten Gebäudekomplex zu besichtigen und eine Debatte über die Bekämpfung von Krebserkrankungen zu verfolgen, sondern auch das Anliegen der Völkerverständigung im wörtlichen und im übertragenen Sinn zu thematisieren, heißt es in einer Mitteilung.

In der lebhaften Diskussion mit Teilnehmern aus drei Generationen wies Andreas Schwab darauf hin, dass junge Menschen bei Schüleraustauschen eher touristisch attraktive Städte bevorzugen und bedauerte das gelegentliche Einschlafen von Städtepartnerschaften mit touristisch weniger attraktiven Gemeinden im ländlichen Raum.

Schwab begrüßt Idee

Freundschaften werden nicht nur institutionalisiert in Schulen und Rathäusern geknüpft, sondern auch in Vereinen und in Familien. Unter der Woche ist es für Schüler und Berufstätige schwierig, gemeinsame Zeit mit Gästen zu verbringen, an Wochenenden ist es für Vereine und Familien einfacher.

Andreas Schwab begrüßte ausdrücklich die im Gespräch entstandene Idee der Besucher, ihre Kinder und Enkel nicht nur als Touristen irgendwo in Europa aufschlagen zu lassen, um Sehenswürdigkeiten zu besichtigen, sondern an verlängerten Wochenenden junge Menschen in Schramberg, mitten in der Tourismusregion Schwarzwald und nicht weit von Straßburg, als Gastgeber mit offenen Armen willkommen zu heißen.

In Schramberg kann dabei nach zwischenzeitlich erfolgten Absprachen auf bereits vorhandene Strukturen aufgebaut werden: Einige örtliche Unternehmen sind über ihre Tochterfirmen und ihre Kunden weltweit vernetzt – und das Feriendorf Eckenhof des Familienerholungswerkes FEW der Diözese Rottenburg-Stuttgart im Park der Villa von Helmut Junghans ist schon heute beliebtes Ziel im Angebot von "Alpetour" aus Starnberg, einem führenden Anbieter professionell organisierter Klassenfahrten und Gruppenreisen mit nationalen und internationalen Zielen. FEW und "Alpetour" werden, so die "Aktiven Bürger" ihr Angebot in den nächsten Monaten um die in Straßburg geborene Idee erweitern und freuen sich auf kontaktfreudige Gäste aus dem In- und Ausland.

"Vielleicht", so hoffen die "Aktiven Bürger" "werden Schramberger Schüler und Lehrlinge bald Schul- und Ausbildungsklassen beim Besuchsprogramm nach Straßburg, Stuttgart oder in den Europapark begleiten, vielleicht gibt es auch mal ein Freundschaftsspiel, ein Schachturnier oder ein Konzert mit den Gästen. Vielleicht gehen unsere Kinder und Enkel irgendwann mit neu gewonnenen Freunden und Freundinnen auf Entdeckungsreise rings um den Globus ..."

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