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Schramberg Badschnass bereitet sich auf Wiedereröffnung vor

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Es ist alles gerichtet: Das Hallenbad Badschnass öffnet morgen, Dienstag, nach knapp einem halben Jahr wieder für Badbesucher. Foto: Riesterer

Schramberg-Sulgen - Das Warten für Wasserratten hat ein Ende: Ab September kann das "Badschnass" wieder besucht werden. Unsere Zeitung hat das Bäderteam bei der Vorbereitung besucht.

Da war mal geschwind richtig Rambazamba: Passanten, die am vergangenen Freitagmorgen in Sulgen am "Badschnass" vorbeigegangen sind, könnten durchaus wegen des lauten Brandmelde-Alarms etwas erschrocken sein. Doch kein Grund zur Sorge: Dieser Testlauf gehörte nur zum Vorbereitungs-Programm. Denn das Bad soll bekanntlich ab morgen, Dienstag, 1. September, wieder geöffnet werden – unter den gängigen, derzeit gültigen Auflagen mit Online-Reservierung, begrenzter Besucherzahl und zu bestimmten Zeitfenstern (wir berichteten).

Vorbereitung für Corona-Betrieb

Seit dem 10. August ist das Bäderteam damit beschäftigt, das "Badschnass" wieder fit für den Betrieb zu machen. "Begonnen haben wir mit einer klassischen, ordentlichen Grundreinigung", sagt Bäderleiter Joachim Ragg. Einige Punkte der Vorbereitung liefen in der Folge zum Aspekt "Betrieb unter Coronabedingungen" – so wurden, wie in öffentlichen Einrichtungen üblich, Desinfektionsstationen errichtet, Abstandsstriche auf dem Boden sowie Abstands-Erinnerungs-Zettel an den Wänden angebracht.

Ragg und sein Team haben aber auch die Sitzbereiche rund ums Becken in corona-konforme Abstände eingeteilt oder die laut Verordnung verbotenen Geräte wie Hand-Föne entfernt. "Zusätzlich haben wir ein neues Reinigungs- und Desinfektionskonzept erstellt", spricht der Bäderchef auch umfangreiche Arbeit im organisatorischen Bereich an.

Bad wird aus Ruhezustand zurückgeholt

Hinzu kommen die Arbeitsschritte, die auch sonst einmal jährlich Ende Juli bei der sogenannten Revision umgesetzt werden, einer Generalreinigung, beziehungsweise -überprüfung von Gebäude und Technik. "Wie der Kundendienst beim Auto", so Ragg. Als Mitte März nach der Schließung eine Wiederöffnung frühestens im Juni kommuniziert wurde, habe Ragg entschieden, die Revision vorzuziehen. "Reinigen, Wasser ablassen, Lufttemperatur auf 20 Grad bringen – das Bad kommt quasi in einen Ruhezustand."

In der Folgezeit habe es gereicht, wenn eine Person alle zwei Wochen für einige Stunden nach dem rechten schaut. Dann kam Ende Mai der Gemeinderatsbeschluss: Ab September geht es wieder los. "Nach der Reinigung nun im August wurden die Rohre durchgespült und die Becken gefüllt, sodass das Wasser zur Beprobung kann. Dieses Ergebnis kommt nach zehn bis zwölf Tagen", erklärt Ragg.

Nur noch wenige Schritte

In dieser Zeit gaben sich im "Badschnass" knapp zehn Firmen die Klinke in die Hand: Ein Fliesenleger hat die Böden gewartet, eine Spezialfirma schaute nach der Wassertechnik, eine nach der Chlorgasanlage, eine nach der Lüftung. "Der Elektriker war auch da. Die Schrankenanlage am Parkplatz wird jetzt auch funktionieren", sagt Ragg augenzwinkernd.

Zudem wurde noch nach den Pumpen geschaut. "In einer ist scheinbar ein wenig Restwasser geblieben, die muss jetzt auseinandergenommen werden, um den Rost zu entfernen", beschreibt Ragg einen Nachteil der langen Ruhephase. Über das Wochenende folgten noch das Testen der Online-Buchung, einige Glastüren wurden ausgetauscht und der Flaschner hat die Wasserhähne geprüft. Und nach der Endreinigung darf wieder im "Badschnass" geplanscht werden.

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