Die Mitglieder der Höflevereinigung Burg Schilteck besuchten die Hochburg bei Emmendingen, die Stadt Waldkirch und kehren zum Abschluss in Fischerbach ein. Foto: Verein Foto: Schwarzwälder Bote

Ausflug: Höflefamilie besichtigt die Hochburg / Dort ist ebenfalls ein Verein tätig

Schramberg. Der diesjährige Vereinsausflug der Höflevereinigung Burg Schilteck hat in das sonnenverwöhnte Breisgau geführt.

Durch den morgendlichen Nebel wirkte das erste Etappenziel, die Hochburg bei Emmendingen, fast etwas gespenstisch. Nach einem kurzen Fußmarsch, vorbei an einer Gänsefarm, wurden die Teilnehmer bereits von einem mittelalterlich gewandeten Burgfräulein am Eingangstor erwartet.

In einer anschaulichen und kurzweiligen Führung vermittelte das Burgfräulein Einblicke in die Geschichte der Hachburg, wie diese im zwölften Jahrhundert ursprünglich genannt worden war, heißt es in einer Mitteilung. Heute ist die Hochburg eine der größten Burg- und Festungsanlagen in Baden – und mit der Burgruine Schilteck nicht zu vergleichen. Eine Gemeinsamkeit gibt es jedoch: Genauso wie die Schilteck wird auch die Hochburg ehrenamtlich durch einen Verein betreut und in Schuss gehalten.

Nach einem kurzen Besuch im Burgmuseum, in dem Ausgrabungsfunde der Hochburg ausgestellt werden, genossen die Höflemer bei strahlendem Sonnenschein im Burghof ihr Vesper.

Begünstigt durch das tolle Wetter bot sich von der Burg aus ein herrlicher Ausblick über das Breisgau bis hin zu den Vogesen. Anschließend führte die Fahrt in das schöne Städtchen Waldkirch. Dort konnten sich die Teilnehmer ihr Programm selbst gestalten. Egal ob bei einem Besuch auf der Kastelburg, im Schwarzwaldzoo oder im Naturerlebnispark am Stadtrainsee – für jeden war laut Mitteilung etwas dabei. Vor der Weiterfahrt gönnten sich die Teilnehmer mit einem Eis eine kleine Abkühlung. Bei der Abschlusseinkehr im "Fuxxbau" in Fischerbach wurde nach Herzenslust geschlemmt, bevor nach einem ereignisreichen Tag endgültig die Heimreise angetreten wurde.