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Schramberg Alte Erinnerungen werden wach

Von
Dorothee Förstner vom Senioren-Forums-Treff (rechts) mit Hermann und Gertrud Körner sowie Waltraud Laabs (links), die bei mitratenden Gästen siegte. Foto: Olowinsky Foto: Schwarzwälder Bote

Schramberg (olo). Ein Blick in die Vergangenheit der Stadt Schramberg und zugleich Verbindung mit heute. Das war der besondere Ansatz von Hermann Körner, der mit seinem persönlichen Fotoquiz auf Einladung des Seniorenforums besonders viele Besucher in den Se-Fo-Treff gelockt hatte.

Fotos aus 100 Jahren Stadtgeschichte waren im Stile von "Dalli-Dalli-Klick" zusammengestellt und boten so den Gästen reichlich Gelegenheit, Altes wiederzuerkennen, Veränderungen wahrzunehmen und sich überhaupt gemeinsam an etwas oder an jemanden vor Ort zu erinnern.

Hermann Körner, ehemaliger Hauptamtsleiter im Rathaus, erzählte von seinen vier Oberbürgermeistern Konstantin Hank, Roland Geitmann, Bernd Reichert, und Herbert O. Zinell, die er im Laufe seiner Tätigkeit im Schramberger Rathaus erlebt habe.

Informationen zur geschichtlichen Entwicklung der Stadt machten aus der Diashow eine ganz eigene Stadtführung. So wurden zum Erraten nicht nur alte Fotos von Gebäuden gezeigt, die nicht mehr stehen, wie das alte Krankenhaus (heute steht dort das Gymnasium) oder die alte Berneckschule mit dem legendären  "konfessionsgetrennten Klohäusle" (heute ist dort der Berneckparkplatz), sondern auch alte Gebäude, die heute einer neuen Bestimmung zugeführt wurden, wie der Junghans Terrassenbau, der heute ein Museum ist, die Majolika, die heute Café-Bar, Kino und Firmensitz zahlreicher Unternehmen ist sowie schließlich das Lichtspielhaus am Paradiesplatz, die zukünftige Mensa im geplanten Schulcampus.

Immer wieder zeigte Körner auf, welche Veränderungen sich im Stadtgebiet ergeben haben, ging auf die Modernisierung der Kirche St. Maria mit Kunst von Erich Hauser ein, streifte das alte Altersheim in der Schillerstraße und den Umbau und Erweiterung zum heutigen Spittel-Seniorenzentrum und kam schließlich bis zum geplanten "Stadtumbau 2030+".

Auch an besondere Ereignisse erinnerte das Quiz, wie an das Hochwasser 1959 oder an die alljährliche Da-Bach-na-Fahrt. Beim Bild des alten Schwarzwaldfensters im Trauzimmer des Rathauses erinnerten sich manche Gäste sogar noch, dort von Hermann Körner vor Jahrzehnten getraut worden zu sein.

Im eifrigen Erraten der gezeigten Fotos hatten die Gäste großen Spaß und ergänzten mit persönlichen Erinnerungen den unterhaltsamen und zugleich informativen Spaziergang durch Schrambergs Stadtgeschichte, früher und heute.

Der Se-Fo-Treff dankte Hermann Körner und seiner "Assistentin" und Ehefrau Gertrud für ihren besonderen Beitrag zur "Erinnerungskultur".

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