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Schramberg Aldi will auf Gelände des Autohauses Hils

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Auf dem Hof hinter dem bisherigen Autohaus Hils in Sulgen (Bild) will Aldi einen Markt mit 1100 Quadratmetern Verkaufsfläche erstellen. Dort, wo bisher die Werkstatt des früheren Unternehmens steht (im Hintergrund), sollen Parkplätze eingerichtet werden. Foto: Wegner

Schramberg - Mit einer Erweiterung und Anpassung des Bebauungsplans Aichhalder Straße/Im Gehrn/B 462 beschäftigt sich der Ausschuss für Umwelt und Technik des Gemeinderats in seiner Sitzung am Donnerstag.

Dabei geht es bei dem Unternehmen Trumpf Laser, das in diesem Gebiet liegt, darum, umfangreiche Maßnahmen zur Umstrukturierung des Gebäudebestands vornehmen zu können und architektonisch moderne Neubauten zu errichten, wie die Stadt in ihrer Vorlage an den Ausschuss schreibt. Durch den Erwerb von benachbarten Grundstücken sei unter anderem mit dem Rückbau von einzelnen Anlagen begonnen worden, da diese künftig nicht weiter genutzt würden.

Eine weitere strukturelle Veränderung zeichnet sich im Bereich des bisherigen Autohauses Hils ab. Dort will der Discounter Aldi einen neuen Markt errichten.

Allerdings, so die Stadt, habe die Raumordnungbehörde für die Nutzungsform Einzelhandel in diesem Bereich Bedenken angemeldet und auch der Regionalverband habe diese Ansicht geteilt, weil das Gebiet keinen Vorrang für den "zentrenrelevanten Einzelhandel" besitze und damit dem Ziel der Raumordnung widerspreche. Aufgrund dessen seien weitere raumordnerische und rechtliche Prüfungen unternommen worden, die im Januar 2018 "zu einem positiven Ergebnis" geführt hätten. Ein Gutachten der GMA zur Potenzialanalyse von 2016 sieht trotz der Randlage eine gute Versorgungsfunktion für den Stadtteil Sulgen, da er zwischen größeren Wohngebieten liege. So könne der Standort, der grundsätzlich für einen Lebensmitteldiscounter geeignet sei, "eine wichtige Versorgungsfunktion für den Stadtteil Sulgen übernehmen." 1100 Quadratmeter Verkaufsfläche soll der künftige Aldi-Markt aufweisen.

Laut dem Gutachten würden von den Discountern vor allem Standorte bevorzugt, die eine gute Erreichbarkeit mit dem motorisierten Individualverkehr aufwiesen und ein Angebot von 80 bis 120 Stellplätzen böten. Derzeit weist der Bereich des Bebauungsplans eine vielseitige Struktur in den Bereichen Gewerbe, Industrie und Handwerk auf. Zur Umsetzung der geplanten Veränderungen sieht die Stadt Konfliktbereiche unter anderem im Schall- und Lärmschutz, die im Zusammenhang mit der Bearbeitung der Bauleitplanung gelöst werden sollen. Auch die Verbindungen und Auffahrten von und zur Bundesstraße sollen verbessert werden. So soll im Norden am Knotenpunkt Aichhalder Straße eine Auffahrt zur Bundesstraße ergänzt werden und auch die Auffahrt im Süden auf die Bundesstraße soll eine Verbesserung erfahren. Im Norden des Gebiets soll darüber hinaus von der Kurt-Steim-Straße aus eine Erschließungsstraße entstehen, und im Lessingweg ist eine Wendemöglichkeit für Räum- und Müllfahrzeuge geplant. Nicht zuletzt soll es auch im Süden am Kreuzungspunkt zur Schramberger Straße einen Gehweg geben.

Bislang liegen innerhalb des künftigen Geltungsbereichs des Plans noch unterschiedliche Bebauungspläne vor. Diese sollen durch den neuen Plan ersetzt werden. Weitere Bereiche waren teilweise Außenbereichsflächen, für die dann künftig ebenfalls die Festsetzungen des Bebauungsplans gelten.

Als Beschluss schlägt die Verwaltung dem Ausschuss vor, der Anpassung des Geltungsbereichs zuzustimmen und den Vorentwurf mit allen Anlagen – dazu gehören ein Umweltbericht, ein Artenschutzgutachten, eine schalltechnische Untersuchung, eine Potenzialanalyse für Einzelhandelsnutzungen und eine orientierende Altlasten- und Baugrunduntersuchung – zu billigen.

 
 

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Karin Zeger

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