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Schramberg Ärzte empfehlen künftig einen Mundschutz

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Die Ärzte empfehlen einen Mundschutz. Foto: pixabay

Schramberg - Jürgen Winter, Sprecher der Schramberger Ärzteschaft, wendet sich angesichts der Corona-Pandemie mit einer Pressemitteilung an die Bevölkerung.

"Wir alle sind in der Pflicht, die Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen", teilt Winter mit. "Wir alle können dazu viel beitragen. Ohne Gegenmaßnahmen steckt jede infizierte Person etwa drei weitere Personen an. Damit sich die Epidemie langsamer ausbreitet, muss diese Verbreitung so weit wie möglich gesenkt werden. Denn je weniger Menschen gleichzeitig infiziert sind, desto besser für das Gesundheitssystem.

Kleine Änderungen können große Wirkung entfalten. Deshalb ist die jetzt verordnete ›soziale Distanzierung‹, also die Beschränkung der Nähe zu anderen Menschen, so wichtig. Je weniger Menschen man trifft, desto weniger kann man angesteckt werden oder anstecken, bevor man die Krankheit merkt.

Siehe auch: Schützt ein selbst genähter Mundschutz?

Was auch wichtig ist, und bisher viel zu wenig berücksichtigt wird, ist das Tragen von Mundschutzmasken beim Kontakt mit anderen Personen, beispielsweise beim Einkaufen oder im Nahverkauf oder bei der Arbeit.

Das Tragen von Mundschutzmasken in der Öffentlichkeit kann nach Ansicht des Virologen Christian Drosten sinnvoll sein. Zwar schützt man dadurch andere Menschen vor einer Infektion mit den eignen Viren, nicht aber sich selbst. Wenn aber jeder andere schützt, wird man auch selbst nicht angesteckt.

Natürlich wissen wir, dass es praktisch auf der ganzen Welt einen Mangel an diesen Masken gibt. Selbstgebastelte Masken oder ein Schal vor dem Gesicht haben aber denselben Effekt. Falls die Stoffe das aushalten, kann man sie bei 70 Grad Celsius in den Backofen legen, bis sie trocken sind. Bei so einer Temperatur sterben auch Viren ab. Und Stoffmasken könne man auch waschen. Da reichten schon 60 Grad.

Deshalb rufen wir dazu auf, mit Mundschutz in die Öffentlichkeit zu gehen. Schützen Sie andere und damit auch sich selbst", so Winter.

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