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Schramberg 293 Personen gründen die Feuerwehr

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Moderator Jochen Schaub, Ewald Graf und Stadtbrandmeister Werner Storz (von links) freuen sich über die neue Chronik der Feuerwehr. Fotos: Ziechaus Foto: Schwarzwälder Bote

Beim Festakt zum 150-jährigen Bestehen der Feuerwehr Schramberg erinnerte der Schramberger Abteilungskommandant Patrick Wöhrle an einige wichtige Daten aus der 150-jährigen Geschichte der Feuerwehr Schramberg.

Schramberg. Nach einigen größeren Brandkatastrophen rief Stadtschultheiß German Waller 1869 zur Gründung einer Feuerwehr in Schramberg auf. Diesem Ruf folgten ausnahmslos alle Männer aus der Stadt zwischen 23 und 58 Jahren. Mit 293 Männern unter dem Kommando von Otto Teufel kam es im Gasthaus Zum Engel zur Gründung der Feuerwehr vor fast genau 150 Jahren, am 6. Juni 1869.

Nachdem 1882 der Dienst für alle 21- bis 50-Jährigen zur Pflicht wurde, kam es 1899 zur Umwandlung in eine freiwillige Feuerwehr mit besser ausgebildeten Kräften. Ab 1926 wurde der Feuerwehr auch der Rettungsdienst zugewiesen.

In beiden Weltkriegen wurden die eingezogenen Wehrmänner durch Ehemalige ersetzt und 1945 begann ein Neuaufbau der Feuerwehr. Seit 1959 ersetzte das Gerätehaus im Mühlegraben das Spritzenhaus in der alten St.-Maria-Kirche.

Ständig an die Erfordernisse angepasst wurde auch die Ausrüstung der Feuerwehr mit Fahrzeugen und Geräten. Heute sei die Ausbildung "für immer weniger Personal" so breit gefächert, wie die Aufgaben, sah Patrick Wöhrle die Wehrleute als "Multitalente mit hervorragenden Kenntnissen".

Ehrenamtlich aktive Sicherheit geboten

Für die repräsentative Ausstattung habe man die Feuerwehrfahne von 1994 überarbeitet und ergänzt mit typischen Ansichten aller Stadtteile von Schramberg, stellte Moderator Jochen Schaub die neue Fahne vor.

Für den stellvertretenden Kreisbrandmeister Frank Müller bietet die Feuerwehr "ehrenamtlich aktive Sicherheit" mit an der Bevölkerungszahl gemessen wenigen engagierten Bürgern. Aber die Abteilungen in Schramberg "stehen personell gut da".

Neben der Brandbekämpfung gehe es heute viel mehr um technische Hilfeleistungen und um Hilfe bei Naturereignissen, sah Jürgen Eber-hardt eine deutliche Verschiebung bei den Aufgaben. Für den Vorsitzenden des Kreisfeuerwehrverbands Rottweil müssten Ausbildung und Ausstattung dem gewachsenen Risiko ständig angepasst werden. Die Feuerwehr Schramberg engagiere sich für den gesamten Kreis, hob Jürgen Eberhardt hervor.

Dafür und für seinen jahrelangen Einsatz als Stadtbrandmeister könne er Werner Storz die Ehrenmedaille in Silber des Landesfeuerwehrverbands verleihen.

Als Mitglied des Landtags sah Daniel Karrais den Einsatz im Ehrenamt als "sehr hohes Gut", das man bewahren müsse. Walter Gentner, der stellvertretende Ortsbeauftragte im Technischen Hilfswerk Schramberg, hob die Bedeutung einer funktionierenden Feuerwehr für die anderen Hilfsorganisationen hervor.

Sehr gut funktioniert habe die Zusammenarbeit mit Stefan Link und Ewald Graf bei der Erstellung der Festschrift zum 150. Jubiläum, zeigte Jochen Schaub die natürlich rot eingefasste Broschüre. Sie biete einen reich bebilderten Abriss über die Geschichte und die Vielfalt der Einsätze der Feuerwehr in Schramberg.

Mit "Showtime"  leitete ein Quintett der Stadtmusik beschwingt zum herzhaften Büffet über.

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