Die Straßberger Firma Schotter-Teufel ist die erste im Zollernalbkreis, die ressourcenschonenden R-Beton anbietet. Foto: Holcim

Die Straßberger Firma Schotter-Teufel ist der erste Lieferant von Recycling-Beton im Zollernalbkreis. Dafür wird Betonabbruch als Zuschlag für die Herstellung neuen Baustoffes verwendet. Welche Vorteile das hat.

Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung sind wichtige Kriterien für uns. Umso mehr freut es uns, der erste Betonlieferant im Zollernalbkreis zu sein, der ressourcenschonenden Beton anbietet“, sagt Harald Barth, Geschäftsführer der Straßberger Firma Schotter-Teufel. „Wer hochwertig bauen und der Umwelt zuliebe handeln will, verwendet R-Beton aus Straßberg“, empfiehlt Barth.

 

Mit diesem Produkt biete Schotter Teufel Planern und Bauherren eine wichtige Option, um das Thema Kreislaufwirtschaft gemeinsam voranzutreiben. Abbruchmaterial von Baustellen sei viel zu schade für die Deponie – heute sei es ein wertvoller Rohstoff, erläutert Barth, der mit seinem Unternehmen auch im Abbruch am Markt aktiv ist. Aus dem wiedergewonnen Material werde durch gezielte Aufbereitung in den Produktionsanlagen in Straßberg rezyklierte Gesteinskörnung erzeugt, um Primärrohstoffe wie Kies oder Splitt teilweise zu ersetzen.

Die Stadt selbst fungiertals Steinbruch

„Die Stadt dient heute als Steinbruch, im Fachjargon heißt das Urban Mining“, erklärt der Geschäftsführer. „Wir brechen Bauwerke ab, der mineralische Baustoff Beton wird aufbereitet, um ihn dann als Zuschlagstoff wieder frisch in den Beton einzubringen.“ Das trage sehr stark zur Ressourcenschonung bei und sei ein wichtiges Element der Kreislaufwirtschaft am Bau.

Geschäftsführer Harald Barth freut es, ein ressourcenschonendes Produkt anbieten zu können. Foto: Holcim

„Wir haben im vergangenen Jahr unser Unternehmen neu aufgestellt, um Schotter-Teufel zur Keimzelle des Baustoffrecyclings von Holcim Süddeutschland zu entwickeln“, so Barth weiter. „Schotter Teufel bricht Bauwerke ab, bereitet das Abbruchmaterial auf, ersetzt damit Primärrohstoffe aus dem Steinbruch und fügt dieses recycelte Material neuem Beton hinzu.“ Somit schließe sich der komplette Baustoff-Kreislauf. „Wir bieten alles aus einer Hand, und das aufbereitete Material ist vom Institut für Materialprüfung Dr. Schellenberg aus Rottweil zertifiziert“, sagt Harald Barth.

Leistungsfähig wie herkömmlicher Beton

Der ressourcenschonende Beton – R-Beton genannt – von Schotter-Teufel wird im normalen Lieferradius des Betonwerks ausgeliefert. Der Baustoff kann laut Barth grundsätzlich wie herkömmlicher Beton mit gleicher Leistungsfähigkeit eingesetzt werden und wird vor allem im Hoch- und Wohnungsbau verwendet. Fotos: Produktion von Megablocks mit R-Beton Harald Barth, Geschäftsführer Schotter Teufel