Warum sehe ich diesen Hinweis?

Sie sehen diesen Hinweis, weil Sie einen Adblocker eingeschaltet haben oder im privaten Modus surfen. Deaktivieren Sie diesen bitte für schwarzwaelder-bote.de, um unsere Artikel ohne diesen Hinweis lesen zu können.

Mehr zum Thema Adblocker / Privater Modus und wie Sie diesen deaktivieren, finden Sie, indem Sie auf deaktivieren klicken.

Deaktivieren

Schopfloch Zwischen Aufstieg und Finanznot

Von
Nach den Wahlen beim SV Oberiflingen (von links): Finanzvorständin Diana Schmid, stellvertretender Vorsitzender Erich Schwizler, Vorständin Öffentlichkeitsarbeit Tanja Bohlens, Vorsitzender Dirk Tinnefeld, Vorstand Sport Marcel Haug, Ehrenvorsitzender Dieter Winter, Bürgermeister Klaas Klaassen und der bisherige Vorsitzende Andreas Weigand. Foto: Ade Foto: Schwarzwälder Bote

Hauptversammlung einmal anders: Der SV Oberiflingen holte sein im Frühjahr wegen der Corona-Krise abgesagtes Treffen jetzt in der Iflinger Halle nach – ohne Bewirtung und mit Schutzkonzept. Neuer Vorsitzender des SVO ist Dirk Tinnefeld. Andreas Weigand gab das Amt ab.

Schopfloch-Oberiflingen. Ehrenvorsitzender Dieter Winter würdigte die Verdienste Weigands, der sechs Jahre Vorsitzender, davor zwei Jahre stellvertretender Vorsitzender und davor Schriftführer war, und übergab ein Geschenk. "Es war mir eine Ehre und hat mir immer Freude gemacht, Vorsitzender beim SVO zu sei", sagte Andreas Weigand zum Abschied.

Neuer Sportvorstand ist Marcel Haug (bisher Dirk Tinnefeld). Wiedergewählt wurden stellvertretender Vorsitzender Erich Schwizler, Finanzvorständin Diana Schmid, die Vorständin für Öffentlichkeitsarbeit, Tanja Bohlens, und Jugendleiter Dietmar Kübler. In den Ausschuss wurden Lucas Weigand und Markus Benz gewählt. Neue Kassenprüfer sind Carina Eberhardt und Nicole Stierle.

Weigand hatte zu Beginn an Höhepunkte des vergangenen Jahres erinnert: Fleckenturnier, Kirbe, Preisbinokel, Schlachtplatte und Jahresfeier. Aktuell habe der Verein 573 Mitglieder – die größte Gruppe stellten mit 192 die 41- bis 60-Jährigen.

Auf ein wirtschaftlich gutes Jahr, in dem die Schulden auf Null zurückgefahren werden konnten, blickte Finanzvorständin Diana Schmid zurück, warnte aber: "2020 wird schrecklich für uns als Verein, weil wir einfach keine Einnahmen haben." Nur durch die Mitgliedsbeiträge könne man die Kosten momentan tragen. Renner bei den Einnahmen im vergangenen Jahr sei die Kirbe gewesen. Die Kassenprüfer Gerhard Schmid und Hans-Peter Acker bestätigten Schmid eine gut geführte Kasse.

Mehrfach wurde in der Versammlung auf den sportlichen Höhepunkt verwiesen: der Wiederaufstieg der Ersten in die Bezirksliga. Nach einem Jahr in der Kreisliga A wird der SVO in Spielkombo mit der SpVgg Dürrenmettstetten künftig wieder in der Bezirksliga mitmischen. Vor der Sitzung hatte Staffelleiter Harald Bosch den Meisterwimpel übergeben. "Mit der jetzigen Truppe wurde eine tolle Runde gespielt", lobte Trainer Sebastian Schmid: "Ich bin mega stolz auf die Mannschaft und freue mich tierisch auf die neue Runde." Die ganze Mannschaft habe "mächtig Bock" auf die Bezirksliga. Zwei Abgängen stünden sieben Neuzugänge gegenüber.

"Die Mannschaft hat gut mitgezogen, es macht unheimlich Spaß mit ihr zu arbeiten", sagte Uwe Denner zum Frauenteam, das per Quotenregelung den zweiten Tabellenplatz erreicht hatte. Mit dem relativ großen Kader von 21 Spielerinnen sehe es für die neue Saison gut aus.

Laut Jugendleiter Dietmar Kübler wurden in der Runde 2019 112 Spieler von 22 Trainern, davon zehn vom SVO, betreut. In der neuen Runde gebe es keine A-Jugend, sonst sei man in allen Jugenden, meist in Kooperationen und Spielgemeinschaften mit Nachbarvereinen, vertreten.

Die Jugendarbeit trage Früchte, informierte Jana Schittenhelm zu den Mädchen. Vier Spielerinnen der in Spielgemeinschaft mit Glatten antretenden B-Jugend seien in die Frauenmannschaft integriert worden. Ein D-Mädchen-Team sei mit dem Training gestartet und solle in der neuen Runde zum Spielbetrieb gemeldet werden.

Zum Kinderturnen berichtete Sabine Rapp von 76 Kindern in vier Gruppen. Im Freizeitsport werden beim SVO Volleyball (Andreas Winter), Frauensport (Susi Ankele) Fitness und Aerobic (Tanja Faißt) geboten. Die Männerfreizeitsportgruppe leitet Roland Klumpp.

Radsportgruppe im steten Aufwärtstrend

Einen Aufwärtstrend in allen Belangen vermeldete Erich Schwizler für die Radsportgruppe. An den 23 Ausfahrten 2019 nahmen 35 verschiedene Radler – 15 davon mit elektrischer Unterstützung – teil, pro Ausfahrt im Durchschnitt 17.

Bürgermeister Klaas Klaassen kündigte an, die Gemeinde werde sich mit den Sportvereinen noch zusammensetzen, um zu besprechen, wie diese unterstützt werden können. Er gratulierte zum Aufstieg in die Bezirksliga und übergab neben einem Zuschuss für die Jugendarbeit einen Kasten Bier für die Mannschaft.

Der neue Vorsitzende Dirk Tinnefeld freute sich auf eine "lebendige Zusammenarbeit beim SVO". Tinnefeld bekleidet seit mehr als 20 Jahren verantwortliche Posten in dem Verein. Von 2000 bis 2006 war er bereits Vorsitzender, davor Schriftführer, danach bis 2016 Kassierer und zuletzt Vorstand Sport. Das Geschaffene weiterhin zu erhalten, habe für ihn Priorität, so Tinnefeld. Die ersten Lockerungen im Zuge der Corona-Krise seit Mai bezeichnete er als positiv. Dennoch sei man noch weit von der Normalität entfernt. Der Verein leide besonders im sozialen Bereich, aber auch finanziell.

Zum Aufstieg der Ersten in die Bezirksliga sagte Tinnefeld, dass man voraussichtlich Ende August noch kräftig feiern wolle. Weitere Anlässe zum Feiern seien das 30-jährige Bestehen der Frauensportgruppe und die seit 15 Jahren bestehende Spielkombo mit dem Nachbarverein aus Dürrenmettstetten. Sein Stellvertreter Erich Schwizler kündigte an, dass die Ballhütte in den Sommerferien neu gebaut werden soll.

Artikel bewerten
0
loading

Ihre Redaktion vor Ort Freudenstadt

Angebot der Woche

0

Kommentare

Artikel kommentieren

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.