Gemeinderat segnet Baumaßnahmen mit einem Volumen von rund 218 000 Euro ab

Von Uwe Ade Schopfloch. Etliche Straßen und Wege in Schopfloch, Oberiflingen und Unteriflingen müssen dringend saniert werden. Der Gemeinderat beschloss in seiner jüngsten Sitzung Maßnahmen mit Gesamtkosten von 217 800 Euro.Bürgermeister Klaas Klaassen hatte angeführt, dass in allen drei Teilorten Maßnahmen nötig seien. Rainer Autenrieth vom Gemeinderwaltungsverband hatte dazu zusammen mit dem Bauhof ein Konzept erstellt und erläuterte die verschiedenen Vorhaben. Zur Dringlichkeit erläuterte Autenrieth, dass in den vergangenen beiden Jahren nichts gemacht worden sei und etliche Maßnahmen geschoben wurden.

Größtes Vorhaben in Schopfloch ist ein neuer Belag und der Austausch der Bordsteine am Tumlinger Weg auf etwa 110 Meter Länge mit Kosten von rund 40 000 Euro. Zur vorgeschlagenen Verbreiterung der Bahnhofstraße zwischen Bahnübergang und Eckhof war die mehrheitliche Meinung, dass dies zurückgestellt werden und zunächst die seitlichen Pflastersteine wieder befestigt werden sollten. In der Bahnhofstraße werden die Stellplätze mit Rasenpflaster befestigt, und der Einmündungsbereich Horber-/Homag-/Forststraße bekommt einen neuen Belag.

Im Ortsteil Oberiflingen schlägt die komplette Sanierung der Schönblickstraße zwischen Albstraße und Sulzer Straße mit rund 65 000 Euro zu Buche. Als weiteres Vorhaben steht die Sanierung von Schachtabdeckungen und Straßeneinläufen in den gesamten Ortslagen aller drei Ortsteile an. Autenrieth ging auch auf die nötigen Sanierung von Feldwegen in einem Umfang von 119 000 Euro ein.

Im Zusammenhang mit den geplanten Sanierungsarbeiten an Straßen informierte Bürgermeister Klaassen über die Ortschaftsratssitzung in Unteriflingen. Rund um das Mehrzweckgebäude soll in Unteriflingens alter Ortslage eine zukunftsfähige und ortstypische Gestaltung erfolgen. Mit aufgenommen aufgenommen werden soll auch ein Standort für das neue Backhäusle. Die Bevölkerung soll im Rahmen eines Bürgergesprächs mit einbezogen werden. Dieses Thema beschäftige den Ortschaftsrat schon seit einigen Jahren, so Klaassen. Das Gremium stimmte dem Vorschlag der Verwaltung zu, dass für erste Planungsüberlegungen die STEG Stadtentwicklung GmbH mit eingebunden wird.