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Schopfloch Schopfloch strahlt "wie’s Rotlichtviertel"

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Das rote Ampelmännle der Fußgängerampel beleuchtet den Hauseingang des Anwohners Franz die ganze Nacht. Fotos: Ade Foto: Schwarzwälder Bote

Raser vor dem Friedhof, Schilder an der falschen Stelle, irreführende Wegweiser und die nächtliche Beleuchtung – in der jüngsten Gemeinderatssitzung ergriffen Bürger das Wort und machten auf Mängel in Sachen Verkehrsführung aufmerksam.

Schopfloch. Gleich zwei Schopflocher nutzten die letzte Bürgerfragestunde zum Auftakt der Gemeinderatssitzung und brachten ihre Anliegen vor.

Karl Epting regte zur Hauptstraße L 398 am Ortsausgang Richtung Dettlingen an, dass dort das Ortsschild versetzt werden sollte. Bisher steht das Ortsschild etwa am Anfang des Friedhofs. Epting fand, dass es für eine Verkehrsberuhigung zum Ende des Friedhofs versetzt werden sollte. Denn "das wurde eine richtige Räuberstrecke". Da werde oft ab Ortsausgang Richtung Dettlingen trotz des dort tempobegrenzenden 70er-Schilds etwa gegenüber dem Ortsschild stark beschleunigt. Das Nachsehen hätten die Anlieger des Baugebiets "Am Balmen".

Oberhalb der Hauptstraße sind dort noch etliche Wohnhäuser, die sich hinter dem Ortsschild befinden und so wohl voll in den Genuss der aufheulenden Motoren kommen. Auch merkte Epting an, dass das schon ein paar Jahre so gehe, es in letzter Zeit nach Locherung der Corona-Maßnahmen aber wieder zugenommen habe.

Bürgermeister Klaas Klaassen wusste, dass das Thema nicht neu ist und immer wieder – wie auch einige andere solcher Brennpunkte in der Gemeinde – aufgekommen sei.

Unauffällige Messanlage vom Landratsamt?

Wolfgang Franz, der in eigener Sache da war, regte an, dass hier zum objektiven Nachweis eine unauffällige Messanlage vom Landratsamt für einige Wochen angebracht werden könne. Der Schultes meinte, dass er die Sache aufnehmen und bei der nächsten Verkehrsschau entsprechend einbringen werde. Zur mittlerweile vor seinem Haus angebrachten Fußgängersignallichtanlage (wir berichteten) war Wolfgang Franz mit Ehefrau zur Sitzung gekommen.

Meinungsdifferenzen mit dem Bürgermeister

Dabei sprach Franz auch zur Stellungnahme des Bürgermeisters in der Sitzung im März zu diesem Thema an, dass er davon erst eine Stunde vor der Sitzung erfahren habe und so nicht mehr reagieren – sprich zur damaligen Sitzung kommen konnte. Weiter meinte Wolfgang Franz, dass die vor Jahren angebrachten Schuhabdrücke als Weiser für den Weg entfernt werden sollten, da diese, seit die Ampel stehe, nicht mehr passen. Dem stimmte Bürgermeister Klaassen zu, man müsse dies noch abarbeiten.

Ein weiterer Punkt für Wolfgang Franz war jedoch das Rotlicht der Ampel. "Mein Hauseingang ist beleuchtet wie’s Rotlichtviertel in Frankfurt", so Franz und erklärte, dass das rote Ampelmännchen auf der gegenüberliegenden Straßenseite im Standbymodus die ganze Nacht hell leuchte. Dies könne doch sicherlich abends ab etwa 21.30 Uhr abgestellt werden, denn da gehe sicher niemand mehr in die Schule, überlegte Franz. Bürgermeister Klaas Klaassen nahm dies zur Kenntnis und sagte, dass er das dem zuständigen Landratsamt weiterleiten werde.

Zur Ampelanlage selbst sagte Franz, dass er es mittlerweile ja so akzeptiert habe – "wir freunden uns jeden Tag mehr an" –, warf aber nochmals die Frage auf, wie es wohl klappen werde, wenn sein Pelletshändler zur Anlieferung komme und dieser wegen der Ampel nicht vor dem Haus halten könne. Bürgermeister Klaassen fügte hier noch an, dass nach seinem persönlichen Eindruck der Verkehr seit Aufstellung der Ampelanlage beruhigter sei und er dies auch schon von anderen Bürgern gehört habe.

Hier seien die Anwohner anderer Ansicht, meinte Wolfgang Franz dazu.

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