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Schopfloch Module sind noch veränderbar

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Die Treppe zur Kirche soll erneuert werden und oben eine Terrasse entstehen.Foto: Ade Foto: Schwarzwälder Bote

Der Förderantrag für die Neugestaltung der Ortsmitte Schopfloch kann gestellt werden. Dem von Architekt Stefan Fromm vorgelegten Vorentwurf als Grundlage für den Zuschussantrag stimmte der Gemeinderat jetzt zu.

Schopfloch. Der Antrag auf Zuschüsse aus dem Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum soll bis Ende September gestellt werden, der Bescheid werde wohl bis Ostern kommen, sagte Bürgermeister Klaas Klaassen. Er betonte, dass dies zunächst nur eine Grundplanung sei und die einzelnen Module noch veränderbar seien. Kirchengemeinde und Diakoniestation sollen beispielsweise noch mit einbezogen werden.

Stefan Fromm, freier Landschaftsarchitekt vom gleichnamigen Büro in Dettenhausen, das als Sieger aus dem Wettbewerb der Gemeinde hervorgegangen war, dankte für die Zustimmung des Gremiums. Er freue sich, dass man "auf einer Linie" sei.

Deutlich über eine Million

Im Vorfeld hatte Fromm den noch einmal überarbeiteten Vorentwurf für die Ortsmitte Schopflochs vorgestellt. Was die Kosten angeht, werde man für Marktplatz, Parkplatz hinter dem Rathaus und Hauptstraße wohl deutlich über einer Million Euro liegen, Genaueres könne man jedoch noch nicht sagen.

Ein Schwerpunkt des Entwurfs ist, dass der Marktplatz künftig autofrei sein wird. Parkplätze sind dafür hinter und unterhalb des Rathauses, oben an der Kirchsteige und auf einem gemeindeeigenen Platz hinter dem Gemeindehaus vorgesehen. Die Kurzzeitparkplätze vor der Kreissparkasse sollen bleiben.

In der ersten Ausbaustufe, die bis zum Ortsjubiläum 2022 umgesetzt werden soll, ist angedacht, dass am Übergang von Hauptstraße zum Marktplatz gegenüber der Kreissparkasse als Zwischenlösung eine Grünfläche mit Bäumen angelegt wird. So könnte auch die Bushaltestelle noch bleiben. Später ist dort ein Gebäude eventuell mit Café/Bistro im Erdgeschoss angedacht, das Fromm auch als attraktiv für einen Investor bezeichnete.

Das historische Gebäude Marktplatz 1 soll erhalten und an den neugestalteten Marktplatz angebunden werden. Der gewünschte Aufzug am Rathaus wäre an der östlichen Giebelseite möglich.

Eine Herausforderung nannte der Planer die Höhenunterschiede. Deswegen habe er im Vorentwurf beim Rathaus großzügige Stufenanlagen vorgeschlagen. Der alte Marktplatzbrunnen – derzeit in der Kirchsteige – soll wieder zentral, etwa zwischen Rathaus und Gemeindehaus, auf den Marktplatz verlegt werden. Für den Aufgang zur Kirche sieht der Plan eine neue Treppe und oben eine Terrasse vor. Der Spielplatz oberhalb des Rathauses soll durch Wegfall der Parkplätze besser an den Marktplatz angebunden werden.

Ein Anwohner der Kirchsteige sprach sich erneut gegen die überwiegend für Verwaltungspersonal vorgesehenen Parkplätze hinter dem Rathaus aus und nannte eigene Vorschläge. Mit den Anwohnern würden noch Gespräche geführt und Lösungen gesucht, versprach Klaassen: "Wir werden im Dialog miteinander bleiben."

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