Warum sehe ich diesen Hinweis?

Sie sehen diesen Hinweis, weil Sie einen Adblocker eingeschaltet haben oder im privaten Modus surfen. Deaktivieren Sie diesen bitte für schwarzwaelder-bote.de, um unsere Artikel ohne diesen Hinweis lesen zu können.

Mehr zum Thema Adblocker / Privater Modus und wie Sie diesen deaktivieren, finden Sie, indem Sie auf deaktivieren klicken.

Deaktivieren

Schopfloch Mensa-Essen geht auch in Bioqualität

Von

Mensa-Essen geht auch frisch und in Bio-Qualität. Das erklärt die Maier Schwaben GmbH in Schopfloch beim Besuch einer Delegation aus dem Landratsamt und weiteren Institutionen.

Schopfloch. Einen Blick in die Kochtöpfe und Produktionsabläufe des Catering- und Menüservices warfen Landrat Klaus Michael Rückert, Bürgermeister Klaas Klaassen, der Wirtschaftsbeauftragte des Landkreises, Ralf Bohnet, die Vorsitzende der Geschäftsleitung der Agentur für Arbeit Nagold-Pforzheim, Martina Lehmann, sowie der Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Nordschwarzwald, Jochen Protzer.

Unternehmensgruppe mit vier Betrieben

Die Maier Schwaben GmbH ist eines von vier Einzelunternehmen der Unternehmensgruppe Maier und wurde 1997 gegründet. Die Essen werden saisonal und frisch zubereitet, heißt es in einer Mitteilung des Landratsamts. Gerade im Catering für Schulen und Kitas sei die Maier Schwaben GmbH Vorreiter. Sie sei eines von mehreren Partnerunternehmen, die sich zur Initiative "Biologisch – Catering für Schulen & Kitas" zusammengeschlossen haben.

Maier Schwaben arbeitet nach eigenen Angaben mit bis zu 70 Prozent ökologisch erzeugten Produkten und biete damit Kindern ausgewogene, gesunde und leckere Mittagsmahlzeiten an. Jeden Tag stünden den Kindern zwei bis drei vollwertige Gerichte zur Auswahl, davon eines immer vegetarisch. Darüber hinaus würden täglich gluten-, laktose- und milcheiweißfreie Gerichte frisch zubereitet.

Das Unternehmen liefere alle Speisen ausschließlich im sogenannten "Cook-and-Chill-Verfahren" aus. Dabei werden die Speisen im Unternehmen zu 90 Prozent fertig zubereitet und dann schnell heruntergekühlt. Mit hauseigenen Kühlfahrzeugen werden die Speisen dann bis in den Kühlschrank des Kunden geliefert, sodass die Kühlkette zu keiner Zeit unterbrochen sei. Die Speisen müssten dann nur noch vor Ort fertig zubereitet und serviert werden. Mit diesem Verfahren garantiere die Maier Schwaben GmbH maximale Hygiene und hohe Qualität der Speisen, da keine Warmhaltezeiten notwendig seien.

Vom Verfahren machte sich die Gruppe bei einem Firmenrundgang mit Geschäftsführer Jean-Marc Maier selbst ein Bild. Bevor es losgehen konnte, mussten sich alle Besucher aufgrund der Hygienebestimmungen mit Haarnetz, Plastikmantel und Schuhüberzieher einkleiden. Maier führte die Besucher durch die Bereiche des Unternehmens und erläuterte die Abläufe sowie die hygienischen Hintergründe. Der Rundgang startete in der Speisekammer, wo Maier die Produkte und deren Herkunftsländer vorstellte. Weiter ging es mit der Küche, bevor es in die Kühlräume ging. Dort erklärte Maier das Lagersystem, das aufgrund des geringen Platzes täglich "perfekt geplant" werden müsse.

Landrat Rückert zeigte sich begeistert von den Mengen an Speisen, die der Betrieb jeden Tag ausliefert, und dem Konzept des Unternehmens. Dies sei nur aufgrund der gut abgestimmten und effizienten Produktion möglich, erklärte Geschäftsführer Maier. Im Anschluss sprachen Besucher und Gastgeber über die Wirtschaftssituation im Landkreis. Maier erklärte, dass er mit der derzeitigen Situation zufrieden sei. Er begrüße die Backbone-Initiative des Landkreises sehr, da die Unternehmen auf schnelles Internet angewiesen seien.

Artikel bewerten
1
loading

Ihre Redaktion vor Ort Freudenstadt

Flirts & Singles

 
 

Angebot der Woche

0

Kommentare

Artikel kommentieren

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.