Warum sehe ich diesen Hinweis?

Sie sehen diesen Hinweis, weil Sie einen Adblocker eingeschaltet haben oder im privaten Modus surfen. Deaktivieren Sie diesen bitte für schwarzwaelder-bote.de, um unsere Artikel ohne diesen Hinweis lesen zu können.

Mehr zum Thema Adblocker / Privater Modus und wie Sie diesen deaktivieren, finden Sie, indem Sie auf deaktivieren klicken.

Deaktivieren

Schopfloch Konjunktur dämpft Auftragseingang

Von

Schopfloch. Die Homag Group hat im Geschäftsjahr 2019 ihren Umsatz nahezu auf dem hohen Vorjahresniveau gehalten. Beim Auftragseingang und im Ergebnis machte sich aber die schwächere Konjunktur- und Branchensituation bemerkbar, teilt das Unternehmen mit.

Nach vorläufigen Zahlen belief sich der Umsatz im Geschäftsjahr 2019 auf 1,279 Milliarden Euro (Vorjahr: 1,298 Milliarden Euro). Der Auftragsbestand lag zum Jahresende 2019 bei 546 Millionen Euro (Ende 2018: 602 Millionen Euro), und der Auftragseingang verringerte sich deutlich auf 1,220 Milliarden. Euro (Vorjahr: 1,337 Milliarden Euro). Zum 31. Dezember 2019 waren 6569 Mitarbeiter im Unternehmen beschäftigt.

Das EBIT ist gekennzeichnet von Einmalaufwendungen für strukturelle Maßnahmen zur Zukunftssicherung, die unter anderem die Stilllegung der Produktion am Standort in Hemmoor umfasst. "Wir stellen uns mit zahlreichen Maßnahmen neu auf", wird der Vorstandsvorsitzende Pekka Paasivaara in der Pressemitteilung zitiert. "So wollen wir unsere internen Strukturen und Prozesse optimieren und unsere Effizienz erhöhen, um für den nächsten Aufschwung bestmöglich vorbereitet zu sein." Unter Einbeziehung der Einmalaufwendungen hat sich das EBIT auf 46,2 Millionen Euro (Vorjahr: 94,9 Millionen Euro) verringert. Auch ohne diesen Sonderaufwand sank das operative EBIT um 13 Prozent auf 82,8 Millionen Euro.

Ausgeprägte Beruhigung

Maßgeblich dafür waren unter anderem das schwache Marktumfeld und Auslastungsdefizite. "2019 kam es zu einer ausgeprägten Marktberuhigung im Geschäft mit der Möbelindustrie", so Paasivaara. "Insbesondere in Deutschland verringerte sich der Auftragseingang nach den hohen Investitionen der Vorjahre spürbar. In anderen Regionen bewegte sich die Nachfrage ungefähr auf dem Vorjahresniveau."

Die Investitionen blieben in der Homag Group mit 41,8 Millionen Euro nahezu konstant und betrafen vor allem Digital- und IT-Projekte sowie Maßnahmen zur Produktivitätsverbesserung. "Eines unserer Leitthemen ist die Organisation von Handwerksbetrieben im digitalen Zeitalter. Im Vordergrund stehen praktische Lösungen, die den Arbeitsalltag von Schreinern und Tischlern erleichtern und die Effizienz der Betriebe erhöhen", so Paasivaara.

Artikel bewerten
0
loading

Ihre Redaktion vor Ort Freudenstadt

Flirts & Singles

 
 

Top 5

0

Kommentare

Artikel kommentieren

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.