Hayaarpi Minasyan aus Armenien war zu Besuch bei Bürgermeister Klaassen im Rathaus. Foto: Schwenk Foto: Schwarzwälder-Bote

Hayarpi Minasyan aus Eriwan lebt und arbeitet als Au-pair in einer Schopflocher Familie

Von Regina Schwenk

Schopfloch. Besuch aus Eriwan, der Hauptstadt von Armenien, erhielt Bürgermeister Klaas Klaassen. Hayarpi Minasyan stammt aus dem kleinen Land im Kaukasus mit gerade einmal drei Millionen Einwohnern.

Ihr Abitur hat sie in Armenien bestanden und ist nun für ein Jahr als Au-pair in einer Schopflocher Familie. Sie spricht sehr gut Deutsch und beherrscht auch Russisch und Englisch.

Die junge Armenierin konnte dem Schopflocher Bürgermeister viel Interessantes über ihre Heimat berichten. Ihr Land, das bis 1991 zur ehemaligen UdSSR gehörte, grenzt im Südwesten an die Türkei, im Südosten an den Iran, im Osten an die ehemalige Sowjetrepublik Aserbaidschan und im Norden an Georgien. Das Wahrzeichen des Landes ist der über 5000 Meter hohe Berg Ararat, in dessen Gebirge der biblischen Überlieferung nach die Arche Noah gelandet sein soll. Der Berg liegt allerdings schon auf türkischem Hoheitsgebiet und ist aufgrund der derzeitigen politischen Lage für Armenier zumindest nicht direkt erreichbar.

Armenien war übrigens das erste Land, das schon im Jahr 301 nach Christus das Christentum als Staatsreligion angenommen hatte und eine blühende Kultur im Lauf seiner Geschichte mit vielen Kirchen und Klöstern vorweisen kann. Einer der bekanntesten Armenier ist der in Frankreich lebende Künstler Charles Aznavour.

Hayarpi Minasyan gefällt es in Deutschland, sie ist gerne bei ihrer Gastfamilie und möchte in Deutschland Erziehungswissenschaften und Germanistik studieren.

Bürgermeister Klaassen freute sich sehr über den Austausch mit Hayarpi Minasyan und hieß sie herzlich in Schopfloch willkommen. Für ihren weiteren Lebensweg wünschte der Bürgermeister ihr alles Gute.