Der Kindergarten Arche Schopfloch eröffnete die Feier auf dem Rödelsberg mit Liedern. Foto: Schwarzwälder Bote

Aufwertung: Verschönerungsarbeiten am Schopflocher Rödelsberg sind abgeschlossen / Feier zur Übergabe

Zum Abschluss der Arbeiten auf dem Rödelsberg in Schopfloch wurden die Neuerungen jetzt der Öffentlichkeit vorgestellt. Kindergarten und Schule bereicherten den Festakt mit Beiträgen.

Schopfloch. Schon lange war die Aufwertung des Rödelsbergs – der oberhalb des Unternehmens Homag gelegene Hausberg Schopflochs – Thema in der Gemeinde. Bürger und die Ortsgruppe des Schwarzwaldvereins brachten sich im Vorfeld mit Ideen ein. Auch dank Leader-Zuschüssen über rund 35 000 Euro konnten diese im Sommer umgesetzt werden.

Unter anderem wurden neben dem Hochbehälter neue Sitzmöglichkeiten mitsamt Tischen geschaffen. Auch auf dem Hochbehälter wurde eine neue Bank aufgestellt. Weiter entstand für den Kindergarten und die Gemeinschaftsschule ein Freilichtklassenzimmer.

Ergänzend zur Aufwertung hat die Gemeinde einen Grenzsteinpfad angelegt. Dort sind alte Grenzsteine aufgestellt, die einst zwischen Württemberg und Hohenzollern standen und während der Flurbereinigung gesammelt wurden.

Zum Abschluss der Arbeiten wurden zwei Informationstafeln aufgestellt. Deren Enthüllung symbolisierte jetzt die offizielle Übergabe des Projekts an die Bevölkerung. Pfarrer Günter Blatz sprach ein Segensgebet. Ideal für Wanderer, die auf der letzten Etappe des Gäurandwegs unterwegs sind, laden die neu aufgestellten Tische und Bänke auf einer Höhe von 720 Metern an Schopflochs höchster Stelle zur Rast mit schönem Ausblick ein.

Die Kinder des Kindergartens Arche um Leiterin Astrid Siebert und der Gemeinschaftsschule um Schulleiterin Simone Schuon hießen zum Auftakt der Übergabefeier die Gäste mit Begrüßungsliedern willkommen.

Bürgermeister Klaas Klaassen unterstrich, dass viele an dem Projekt beteiligt waren. Und das müsse auch so sein: "Denn es geht ja um unseren Hausberg, den Rödelsberg." Nach dem unbeständigen Wetter der vergangenen Tage begrüßte Klaassen die Versammelten bei Sonnenschein und sagte, die Wetter-App habe in den vergangenen Tagen eine große Rolle gespielt.

Unter den Besuchern hieß Klaassen Ronja Schneider von der Leader-Geschäftsstelle Oberer Neckar, den Leiter des Bau- und Umweltamts am Landratsamt, Ulrich Hanfstein, sowie den Kreisnaturschutzbeauftragten Gert Falkenstein, der auch in die Planung involviert war, willkommen. Ebenfalls unter den Gästen war Bernhard Würger aus Bittelbronn, der beim Anlegen des Grenzsteinpfads beraten hatte. Für den Schwarzwaldverein, der in die Vorbereitungsarbeiten einbezogen war, begrüßte Klaassen Ortsgruppenvorsitzenden Friedhelm Schmid und Ehrenvorsitzenden Peter Wilding.

Leader-Förderplakette für die Gemeinde

In seine Dankesworte schloss Bürgermeister Klaassen unter anderen auch das Team des Rathauses und des Bauhofs ein. "Mit diesem Projekt kann die Gemeinde eine besondere Aufwertung ihres Hausbergs abschließen", sagte Klaassen und bekam von Ronja Schneider die Leader-Förderplakette überreicht.