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Schopfloch Homag leidet unter Corona-Krise

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Homag hat im ersten Halbjahr die Corona-Krise deutlich zu spüren bekommen. Foto: Homag

Schopfloch - Im zweiten Quartal dieses Jahres hat auch die Homag Group die Auswirkungen der Corona-Pandemie verstärkt zu spüren bekommen. Entsprechend verringerten sich im ersten Halbjahr 2020 Auftragseingang und Umsatz, wie das Unternehmen mitteilt. Seit Juni verzeichne der Konzern in den meisten Ländern aber wieder einen leichten Anstieg der Kundenaktivität.

"Die Wochen und Monate der weltweiten Lockdowns haben sich wie erwartet auch in unseren Halbjahreszahlen niedergeschlagen", wird Vorstandsvorsitzender Pekka Paasivaara in der Mitteilung zitiert. "Wir sind aber vorsichtig optimistisch, dass wir im zweiten Quartal die Talsohle erreicht haben."

Beginnende Belebung

In den ersten sechs Monaten des Jahres verringerten sich dem Konzern zufolge der Umsatz der Homag Group um 13 Prozent auf 552 Millionen Euro (Vorjahr: 637 Millionen Euro) und der Auftragseingang um 17 Prozent auf 493 Millionen Euro (Vorjahr: 591 Millionen Euro). Der Auftragsbestand lag zum 30. Juni bei 480 Millionen Euro (Jahresende 2019: 546 Millionen Euro). Im ersten Halbjahr 2020 erzielte die Homag Group nach eigenen Angaben ein operatives EBIT von 10,7 Millionen Euro (Vorjahr: 39,4 Millionen Euro).

Zum 30. Juni waren 6498 Mitarbeiter (30. Juni 2019: 6592) beschäftigt. Die Produktion konnte die Homag Group dank stabiler Lieferketten bislang weitgehend aufrechterhalten, heißt es weiter in der Mitteilung. Die Kunden seien allerdings bei Investitionen sehr zurückhaltend gewesen. Pekka Paasivaara: "Insbesondere im Projektgeschäft mit Großanlagen war die Nachfrage im ersten Halbjahr sehr verhalten. Wir sehen zwar bei den Kundenaktivitäten eine beginnende Belebung, sind aber noch weit vom Vorkrisenniveau entfernt. Für das zweite Halbjahr erwarten wir aus heutiger Sicht eine leichte Verbesserung des Marktumfelds. Prognosen, wann ein echter Aufschwung einsetzt, sind jedoch schwierig."

Im zweiten Quartal habe die Homag Group trotz der herausfordernden Situation wichtige Investitionsentscheidungen für eine erfolgreiche Zukunft getroffen, so das Unternehmen. Mit der Übernahme der restlichen 75 Prozent der Anteile am langjährigen Vertriebs- und Servicepartner in China habe sich das Unternehmen für das erwartete Marktwachstum in China in eine noch bessere Position gebracht. Ebenfalls erworben wurden die restlichen 24 Prozent der Anteile an der Weinmann Holzbausystemtechnik GmbH, dem Experten für den Holzbau im Konzernverbund. Damit verstärke die Homag Group ihr Engagement im Massivholzbereich.

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