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Schopfloch Homag: Digitalisierung als Erfolgsfaktor

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Angekommen im digitalen Zeitalter: Die Homag Foto: Archiv

Freudenstadt/Schopfloch - Was für andere große Unternehmen noch Visionen, Pläne oder Zukunftsszenarien sind, ist für Homag bereits Realität. Der weltweit agierende Konzern ist mit entsprechenden Lösungen längst angekommen im digitalen Zeitalter. So sieht es jedenfalls Vorstandsvorsitzender Pekka Paasivaara.

Eine entspannte Atmosphäre kennzeichnete die Hauptversammlung der Homag Group AG am Mittwoch im Freudenstädter Kurhaus. Versammlungsleiter Ralf W. Dieter, Aufsichtsratsvorsitzender der Homag Group und Vorstandsvorsitzender der Homag-Mutter Dürr, verwies in seiner Begrüßung denn auch auf Kontinuität in der Verwaltung, die "sehr stabil unterwegs" sei: Seit der letzten Hauptversammlung habe es keine Veränderungen in Vorstand und Aufsichtsrat gegeben.

Vorstandsvorsitzender Pekka Paasivaara blickte in seiner Rede auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2018 zurück. Bei Umsatz und Ergebnis wurden neue Rekordwerte geschafft. Beim Auftragseingang habe Homag den zweithöchsten Wert der Unternehmensgeschichte erzielt und den Rekordwert des Vorjahrs – mit einem Wachstum um 17 Prozent – fast wieder erreicht.

"Anspruchsvolles" Umfeld

Positive Entwicklungen gab es in Nord- und Südamerika sowie in Zentral- und Südeuropa, Konstanz prägte insgesamt das Geschäft in der Region Asien/Pazifik und im Nahen Osten, schwächere Zahlen als im Vorjahr gab es in Nord- und Osteuropa, in der Türkei und China.

Abgekühlte Konjunktur, reduzierte Prognosen zahlreicher Wirtschaftsexperten: Die ersten Monate des laufenden Jahres hätten gezeigt, dass das Umfeld 2019 "anspruchsvoll" sei, so Paasivaara: "Wir sehen eine gewisse Verunsicherung und zögerliche Investitionsentscheidungen bei unseren Kunden." Diesen Freitag will Homag die Zahlen für das erste Quartal 2019 vorlegen.

Der Vorstandsvorsitzende betonte zudem die steigende Bedeutung von Lösungen in den Bereichen Automatisierung und Digitalisierung für eine effiziente und flexible Fertigung. Hier könne sich die Homag Group mit durchgängigen Lösungen von den Wettbewerbern abheben. "Denn mit digitalen Produkten kennen wir uns aus. Wir sind in unserer Branche führend und haben den Anspruch, diese Position weiter auszubauen", so Paasivaara. "Unser umfangreiches Know-how im Bereich Digitalisierung haben wir 2018 zusammengeführt und eine ›Digital Factory‹ als eigenes Geschäftsfeld gegründet. In dieser hauseigenen Ideenschmiede entwickeln rund 70 Mitarbeiter digitale Lösungen für alle Maschinen, Produktionskonzepte und Technologien." Er stellte mehrere digitale Lösungen vor, mit denen die Kunden bereits arbeiten.

Vorstand (99,9 Prozent) und Aufsichtsrat (94,7 Prozent) wurden mit deutlicher Mehrheit entlastet. 86,3 Prozent des Grundkapitals waren präsent. Auch einer Satzungsänderung stimmte die Hauptversammlung mit großer Mehrheit zu. Dadurch wird "zur Erhöhung der Flexibilität der Gesellschaft" die Zahl möglicher Hauptversammlungsorte erweitert. Bisher war die Zusammenkunft nur am Sitz der Gesellschaft (Schopfloch), in Freudenstadt, Horb oder am Sitz einer deutschen Wertpapierbörse möglich. Künftig kann sie auch in weiteren Städten Baden-Württembergs mit mindestens 15.000 Einwohnern und am Sitz einer Homag-Niederlassung stattfinden.

Dank an Gerhard Schuler

Rund 100 Anteilseigner und Gäste hatten sich im Kurhaus eingefunden, unter ihnen auch Homag-Mitgründer Gerhard Schuler, dem sowohl Dieter als auch Paasivaara dafür dankten, dass er durch seine Anwesenheit seine Verbundenheit mit dem Unternehmen zum Ausdruck bringe.

Auf der Branchen-Leitmesse Ligna, die in knapp zwei Wochen in Hannover stattfindet, präsentiert sich Homag auf mehr als 5000 Quadratmetern. Laut Vorstandsvorsitzendem Pekka Paasivaara ist dort ein breit gefächertes Angebot mit über 50 Maschinen, Zellen, Systemen und Software für die Holzbearbeitung zu sehen: "Vieles von dem, was wir bei der letzten Ligna 2017 als Vision und zukunftsweisende Idee in der Theorie präsentiert haben, können wir jetzt live in der Praxis zeigen."

Als Glanzlichter nannte er das "Innovation-Center" als Herz des Homag-Stands, neue Technologien und Features in der Oberflächenbearbeitung, die neue Generation des Bedienkonzepts von "Power-Touch" und ganzheitliche Zellenkonzepte in verschiedenen Leistungsklassen. Mit letzteren will das Unternehmen auch Handwerksbetrieben den Einstieg in die Digitalisierung bieten. Mit fahrerlosen Transportsystemen und Robotern soll zudem die "Smart Factory" Realität werden.

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