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Schopfloch EnBW baut Mega-Windrad

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Schopfloch - Der politisch gewollte stärkere Ausbau der erneuerbaren Energien macht sich im Kreis Freudenstadt bereits bemerkbar. Bei Schopfloch entsteht eine der größten Windkraftanlagen, die es derzeit am Markt gibt, mit einer Nabenhöhe von 138 Metern.

Die Windkraftanlage, mit deren Bau voraussichtlich im November begonnen werden soll, wird von der EnBW Erneuerbare Energien GmbH errichtet und später betrieben. Wie EnBW-Konzernpressesprecherin Friederike Egg­stein erläuterte, soll die Anlage eine Leistung von zwei Megawatt haben und den Strombedarf von 1.180 Haushalten decken können. Sie soll den CO2-Ausstoß um jährlich 3.200 Tonnen vermindern.

"Der Bau der Windkraftanlage in Schopfloch hat für uns Pilotcharakter, weil wir weitere ähnliche Projekte in Baden-Württemberg realisieren möchten", zitiert die EnBW in einer Pressemitteilung Stefan Thiele, den Sprecher der Geschäftsführung.

Schopfloch ist demnach das dritte Windkraftprojekt, das die EnBW in diesem Jahr realisiert. Wie Friederike Eggstein weiter betonte, handle es sich um eine Anlage der neuesten Generation. In großen Höhen sei die Windausbeute besser. Die Gesamthöhe des Schopflocher Windrads bis zur Spitze der Rotorblätter wird rund 180 Meter betragen. Der Standort in Schopfloch liegt rechts von der Kreisstraße zwischen Oberiflingen und Dürrenmettstetten in Gewann Auchten/Herweg.

Abstand zu Oberiflingen sei "respektabel"

Wie Schopflochs Bürgermeister Klaas Klaassen auf Anfrage unserer Zeitung bestätigte, wurde diese Fläche bereits 1999 im Flächennutzungsplan als Vorrangfläche für Windkraftanlagen ausgewiesen, um die Entwicklung solcher Projekte zu steuern. Das Thema sei im Gemeinderat mehrfach behandelt worden. Inzwischen liege die Genehmigung für das Riesen-Windrad vor. Der Abstand der Anlage zum Ort Oberiflingen sei "respektabel". Man habe das Vorranggebiet bewusst an dieser Stelle gewählt, um Konflikte zu vermeiden, so der Bürgermeister.

Die Schopflocher Anlage wird die erste Anlage mit einer Nabenhöhe von 138 Metern in der Region sein. Die Windkraftwerke im Windpark Simmersfeld sind mit 100 beziehungsweise 125 Metern Nabenhöhe ein ganzes Stück kleiner.

Wie die EnBW mitteilte, ist nach Inbetriebnahme des Windkraftwerks in Schopfloch, die noch in diesem Jahr vorgesehen ist, geplant, Anteile an Partner der EnBW, vorzugsweise kommunale Energieunternehmer, im Rahmen eines Beteiligungsmodells abzugeben.

Nach Mitteilung des Karlsruher Stromkonzerns will er den Anteil der erneuerbaren Energie am Energiemix bis 2020 auf rund 20 Prozent erhöhen. Dazu soll die Schopflocher Windkraftanlage ihren Beitrag leisten. Weitere ähnliche Projekte sollen laut Pressesprecherin Eggstein im Land folgen. Im Kreis Freudenstadt sei Schopfloch aber im Moment der einzige konkrete Standort.

 
 

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