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Schopfloch Drei Kälbchen auf einen Streich

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Eine seltene Drillingsgeburt gab es auf dem Turmhof in Oberiflingen. Züchter Hansjörg Keck freut sich mit den Enkeln Bastian und Vanessa, dass es den Fleckvieh-Kälbchen Margrit, Werner und Andi gut geht. Foto: Ade

Schopfloch-Oberiflingen - Der Oberiflinger Landwirt Hansjörg Keck freut sich: "Unsere Kuh Fabienne hat Drillinge!" Eine Seltenheit.

Vor vier Wochen, am 5. März, hatte Fleckvieh-Kuh Fabienne eine Drillingsgeburt – zwei Jungen und ein Mädchen. Die drei Kälbchen sind wohlauf und gedeihen prächtig. Auch Mutter Fabienne geht es gut. Vater ist der Zuchtbulle Verhaag.

Täglich besuchen und versorgen Hansjörg Keck, seine Tochter Stephanie sowie die Enkel Bastian und Vanessa die drei Kälbchen, die jetzt bei dem schönen Wetter für das Pressefoto erstmals ins Freie durften. Zwischen Stroh und Heu bekamen die Drillinge vorerst in der Scheune ihre eigene Unterkunft.

Die Enkel Bastian und Vanessa haben die schönen Kälbchen schon richtig ins Herz geschlossen. Sie durften auch die Namen aussuchen. So heißt das weibliche Kalb Margrit – die anderen beiden heißen Werner und Andi. Das seien alles Namen aus der "Werner"-Filmreihe, erzählt Vanessa.

Drillinge bei Kühen eine absolute Seltenheit

Insgesamt haben Stephanie Keck und ihr Vater Hansjörg Keck (66), der Ehrenvorsitzender beim Viehzuchtverein Freudenstadt ist, derzeit etwa 65 Rinder in ihrem Stall auf dem Turmhof in Oberiflingen. "Das ist das zweite Mal in 60 Jahren, dass ich das erlebe", sagt Hansjörg Keck. Bereits vor zwei Jahren gab es bei ihm eine Drillingsgeburt, und er hätte nicht gedacht, dass das noch einmal vorkommt.

"Es war eine schwierige Geburt, die eine Woche vor der Zeit war, aber es ging ohne Tierarzt", berichtet Keck, der die Drillinge alleine zur Welt brachte. Zusammen wogen alle drei Kälbchen nach der Geburt 105 Kilogramm.

Zwillinge gebe es schon ein bis zwei Mal im Jahr, erzählt Keck – generell liege der Anteil bei 1,5 bis zwei Prozent. Drillingsgeburten bei Kühen seien aber eine absolute Seltenheit, mit einer Wahrscheinlichkeit je nach Rasse von nur 0,01 bis 0,05 Prozent, erklärt der Landwirt. Ebenso selten komme es vor, dass bei Drillingsgeburten alle drei Jungtiere die Geburt überleben.

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