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Schopfloch Die schwarze Null bleibt das Ziel

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Einen Blick auf Maßnahmen und Vorhaben im Gemeindewald Schopfloch gaben Revierförster Adrian Grundler (rechts) und Björn Uerpmann, der Leiter der Außenstelle Horb des Kreisforstamts. Foto: Ade Foto: Schwarzwälder Bote

In Sachen Gemeindewald Schopfloch legten Revierförster Adrian Grundler und Björn Uerpmann, der Leiter der Außenstelle Horb des Kreisforstamts, dem Gemeinderat die Zahlen für dieses Jahr und den Plan für 2020 vor.

Schopfloch. Wie überall in Baden-Württemberg hätten auch in Schopfloch Hitze und Borkenkäfer dem Wald zugesetzt. Das Augenmerk bei der Bewirtschaftung lag deshalb vorwiegend bei der Aufarbeitung des Schad- und Käferholzes, das zur Vorbeugung schnellstmöglich aus dem Wald müsse. Aus diesem Grund seien keine Gewinnabsichten sondern eine schwarze Null das aktuelle und auch das weitere Ziel.

Bürgermeister Klaas Klaassen sagte, dass der Gemeinderat in den zurückliegenden Jahren immer der Nachhaltigkeit den Vorrang gegeben habe.

Die Gemeinde Schopfloch wolle nicht um jeden Preis Einnahmen aus dem Wald erzielen, sondern den langfristigen Walderhalt im Auge behalten. Noch vor Jahresfrist habe man große Sorge wegen des Käferbefalls gehabt, diesen habe man jedoch gut in den Griff bekommen, so Klaassen.

Plus beträgt dieses Jahr 10 000 Euro

Das Plus aus dem Gemeindewald Schopfloch betrug dieses Jahr 10 000 Euro – im Plan vorgesehen waren 24 100 Euro. Den Einnahmen von 78 000 Euro standen 68 000 Euro an Ausgaben gegenüber. Der Gesamteinschlag im Gemeindewald Schopfloch lag dieses Jahr mit 1464 Festmetern bei 63 Prozent der im langfristigen Plan vorgesehenen 2320 Festmeter.

Unter der Prämisse der Käfer- und Schadholzaufarbeitung lag der planmäßige Einschlag dieses Jahr mit 217 Festmetern nur bei 15 Prozent des Gesamteinschlags. 85 Prozent entfielen auf zufällige Nutzung, also Schadholz durch Insekten und Dürre. Hier fielen 1247 Festmeter an – davon 22 Festmeter durch Pilzbefall.

Oberforstrat Uerpmann sagte, dass sich nur schwer voraussagen lasse, wie sich die Käferproblematik nächstes Jahr entwickle. Oberste Priorität habe die Borkenkäferbekämpfung und die Verkehrssicherung.

Für 2020 ist im Gemeindewald wieder der im langjährigen Plan festgehaltene Einschlag von 2560 Festmetern vorgesehen. Geplant ist auch eine ganze Menge an Aufforstungen. So sollen fast 7000 Bäume gepflanzt werden. Zwei größere Maßnahmen im Bereich der Nachbesserungen sind im Birkental mit 1000 Tannen und im Birkenwald mit 600 Tannen vorgesehen.

Geplant ist, in der Steinshalde in Oberiflingen 3250 Tannen, Buchen und Spitzahorne auf jetzt 1,3 Hektar zu pflanzen. Das Vorhaben war schon drei Mal wegen schlechten Wetters verschoben worden.

Auch vorgesehen sind Anpflanzungen in verschiedenen Käferlöchern im Hängle, im Birkental im Horn, Taischwang und am Sägeberg. Im Bereich Waldschutz und Bestandspflege soll eine Wertästung an 40 Bäumen vorgenommen werden. Jungbestandspflege ist auf 2,4 Hektar vorgesehen und Einzelschutz gegen Wildverbiss soll es an 2700 Pflanzen geben.

Im Pfaffenholz in Schopfloch sollen auf 16,9 Hektar 1030 Festmeter und im Taischwang in Unteriflingen und Ursulaberg Oberiflingen auf 33,8 Hektar 1380 Festmeter geschlagen werden. Die zufällige Nutzung ist mit 150 Festmetern im Plan.

Ein Überschuss in Höhe von 7250 Euro

Die Finanzplanung sieht für die 2560 Festmeter einen Ertrag von 146 700 Euro und einen Überschuss von 7250 Euro vor. Größte Ausgabenposten sind die Holzernte mit 75 300 Euro, die Verwaltungskosten mit 22 750 Euro sowie die Kulturen mit 14 000 Euro, Erschließung mit 10 000 Euro und der übrige Betriebsaufwand mit 7500 Euro. Das Gremium stimmte dem Waldhaushalt mit dem Abschluss für 2019 und dem Plan für 2020 wie vorgestellt zu.

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