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Schopfloch Aus 50 Bankplätzen werden 130 Stühle

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Die Aussegnungshalle auf dem Friedhof in Schopfloch soll durch einen Glasanbau vergrößert werden. Erste Pläne stellte Markus Kugler jetzt dem Gemeinderat vor. Foto: Ade Foto: Schwarzwälder Bote

Die Aussegnungshalle auf dem Friedhof in Schopfloch soll verlängert werden. Pläne dazu hat Markus Kugler vom gleichnamigen beauftragten Büro am Donnerstagabend dem Gemeinderat vorgestellt.

Schopfloch. Bürgermeister Klaas Klaassen erinnerte daran, dass dieses Thema das Gremium schon lange beschäftige. Bereits vor mehr als zehn Jahren seien dazu Anregungen aus der Bevölkerung gekommen. So fasste der Gemeinderat im Herbst vergangenen Jahres den Grundsatzbeschluss zur Vergrößerung der Aussegnungshalle durch einen Anbau. Der bisherige Platz reicht nur für Angehörige und den Chor.

Nachdem der Gemeinderat andere Leichenhallen besichtigt hatte, wurde die Lösung in Loßburg als gut befunden und nach dem Grundsatzbeschluss das Büro Markus Kugler mit der Planung beauftragt. Erste Pläne und den Grobentwurf legte Kugler jetzt vor. Die Vorgabe – angelehnt an den Anbau in Loßburg – sei ja ziemlich klar gewesen, meinte er.

Falttür als günstigere Lösung bevorzugt

Die derzeit offene Halle wurde in den 1970er-Jahren in Sichtbetonweise und innen teilweise mit Holzverschalung gebaut. Durch einen Anbau von 2,50 Metern wird eine Bestuhlung mit etwa 130 Stühlen möglich. Bisher gab es auf Bänken rund 50 Sitzplätze. Auch sollen später für größere Beerdigungen Außenlautsprecher möglich sein. Durch den Glasanbau wird die bisher offene Halle geschlossen werden können, sodass die Bestuhlung stehen bleiben kann.

Bei der Frage, ob Falttür oder, wie in Loßburg umgesetzt, mit elektrischer Schiebetür – für Kugler "die Königslösung" – sprachen sich mehrere Gemeinderäte für die günstigere Lösung mit Falttüren aus. Kugler sprach auch die Themen Heizung und vor allem Wärmeschutz an. Dafür sei eine gute Sonnenschutzverglasung nötig.

Was den Boden angeht, stellt sich die Frage, ob der bisherige ergänzt wird oder dieser komplett erneuert wird. Der Boden gefalle ihm gut, sagte Gemeinderat Johannes Müller. Er fände es schade, wenn dieser rausgerissen werde und sprach sich für eine Ergänzung aus. Das Problem sei, dass dieser Boden sehr glatt sei, warf Bürgermeister Klaas Klaassen ein. Zur oben in der Aussegnungshalle angebrachten Glocke, die nicht mehr genutzt wird und eher eine Gefahr darstellt, werden noch Überlegungen angestellt. Die Holzschalung innen soll eventuell ersetzt werden. Auch die Bevölkerung soll noch zu Wort kommen. "Anregungen sind hier sicher wertvoll", meinte Klaassen.

Der Bürgermeister stellte fest, dass der Gemeinderat der groben Planungsrichtung zustimme und nun die Detailplanung beginnen könne. Der neue Ausschuss wird sich mit dem Thema weiter auseinandersetzen. Dann soll es eine Bürgerbeteiligung geben.

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