Mehr Nutzen als das bisherige Schwimmbad in Schopfheim geht kaum, meint Leserin Christine Berner aus Schopfheim
Wo ein Wille ist, ist ein Weg. Im Jahr 1953 haben Schopfheimerinnen und Schopfheimer beschlossen, ein Freibad zu bauen. Das Schwimmbad wurde so gut durchdacht, geschickt geplant und in einer Größe und einem Umfang gebaut, dass es auch heute unzähligen Menschen, unabhängig von Alter, Einkommen und von der Herkunft die Möglichkeit bietet, sich zu erholen, sich zu bewegen, Spaß zu haben und mit anderen Menschen in Kontakt zu kommen. Mehr Nutzen geht kaum.
Nun braucht unser Bad offenbar einige Reparaturmaßnahmen. Im Jahre 1953 hatten die Schopfheimerinnen und Schopfheimer gemeinsam das nötige Geld für unser Freibad zusammengebracht. Das war damals, acht Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges, ganz sicher nicht einfach. Heute, im Jahr 2025, ist in der Stadt und im Land ganz sicher sehr viel mehr Geld vorhanden als damals. Einen großen Teil davon erwirtschaften alle diejenigen von uns, die auf ihren Lohn und auf ihr Einkommen Steuerabgaben leisten.
Die Entscheidung, wofür das Geld eingesetzt wird, liegt hierzulande in der Verantwortung derjenigen von uns, die in der Verwaltung arbeiten, sowie derjenigen, die den Auftrag angenommen haben, den politischen Willen der Mehrheit der Wählerinnen und Wähler zu vertreten.
Die Mehrheit der Schopfheimer Wähler hat den Willen, das Schopfheimer Freibad in seiner jetzigen Größe und Form zu erhalten. Wo ein Wille ist, ist ein Weg.
Christine Berner, SchopfheimSchreiben Sie uns: leserbriefe@schwarzwaelder-bote.de. Mit der Übersendung erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihr Leserbrief in der Printausgabe, im E-Paper sowie im Onlinedienst des Schwarzwälder Boten veröffentlicht wird. Wir behalten uns Kürzungen vor. Leserbriefe entsprechen nicht notwendig der Meinung der Redaktion.