Der Schopfheimer Ortsteil Raitbach strebt fürs Ober- und Unterdorf eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 Kilometern pro Stunde auf der Kreisstraße an. Zudem soll der Busverkehr weiter gestärkt werden.
Das Landratsamt wolle mitgehen beim Anliegen, die Geschwindigkeit auf der Kreisstraße innerorts dauerhaft auf 30 Kilometer pro Stunde (km/h) zu beschränken. Dies teilte der Raitbacher Ortsvorsteher Sebastian Johannsen in der jüngsten Ortschaftsratssitzung mit, im Nachgang der Verkehrsschau, bei der die Kreisstraße, die durch den Schopfheimer Teilort führt, besichtigt worden ist. Angestrebt ist eine Regelung mit der im Ober- und Unterdorf 30 km/h angedacht sind. Für die Strecke zwischen den Dorfteilen werden wohl 50 km/h erlaubt bleiben. Verkehrsmessungen im Ort und nahe dem Bahnhof sollen das Aufkommen dokumentieren. Wenn die Daten nach der Erhebung vorliegen, wird darüber entschieden, in welcher Form die Straßenführung über Piktogramme gekennzeichnet wird.
Anlaufstellen für Lögo
Vielleicht gibt es nach den Aufzeichnungen auch einen Gehweg zwischen Park-and-Ride-Parkplatz am Bahnhof in Hausen/Raitbach bis zur Einmündung des Fußweges nach Fahrnau, meint Johannsen. Der Gehweg wird dann vermutlich auf der gegenüberliegenden Straßenseite des Parkplatzes geführt. Im Ortsteil Raitbach soll es drei ausgewiesene Bushaltestellen geben, die befestigt sind. Ein sicheres Ein- und Aussteigen der Fahrgäste ist damit gewährleistet und auch für Lögo, den innerörtlichen Rufbus, soll es klar geregelte Anlaufstellen geben. Das Angebot Lögo soll in Raitbach noch einmal separat vorgestellt werden, berichtet Johannsen.
Ortsvorsteher: Es besteht noch Informationsbedarf
Am Donnerstag, 15. Mai, können sich Interessierte ab 16 Uhr zum Gespräch mit einem Verantwortlichen des Angebots treffen. Dabei darf gefragt werden. Der Ortsvorsteher hofft, das diese Möglichkeit von vielen genutzt wird, auch von jenen ohne Handy und Lögo-App. Denn gerade dafür bestehe noch Informationsbedarf. Die Haushaltsplanung der Stadt hallt nun auch in Raitbach nach. Wie die Mittel aus dem örtlichen Budget genau verteilt werden sollen, ist noch unklar. Schwerpunkte werden Investitionen in den Bolzplatz, die Gemeindehalle und die Grillhütte sein.
Freibad unterstützen
Auch ans Schwimmbad werde gedacht. Das Gremium steht zum Vereinsbad und wird sich einbringen, falls nötig. Stand heute wird aber von einer Eigenfinanzierung des laufenden Badebetriebes ausgegangen, erklärt Johannsen. Eine Entlastung für den Bauunterhalt und Betriebskosten ergibt sich aus dem Verkauf des Rathauses, wofür es Interessenten gibt. Mit drei möglichen Käufern sei schon gesprochen worden. Der Preis des Gutachters von 140 000 Euro scheint attraktiv zu sein und so rücke eine mögliche Abgabe näher.
Auch beim seit März geschlossenen Raitbacher Schlachtraum hat sich etwas getan. Das Inventar ist mittlerweile notiert und soll ins Schlachthaus nach Gersbach gehen. Was in Gersbach nicht benötigt werde, könne frei erworben werden. Interessierte können sich bei der Ortsverwaltung Raitbach melden.