Karlheinz Schweizer, Irmgard Kolbe, Gregor und Bärbel Weisshaar waren überwältigt von dem herzlichen Empfang durch die Kinder. Foto: privat

Die Mitglieder des Vereins „Schools for Gambia“ mit Sitz in Rangendingen überzeugten sich persönlich, dass Spendengelder auch wirklich für Hilfe vor Ort sorgen.

„Schools for Gambia“ in Rangendingen ist ein kleiner Verein mit aktuell 85 Mitgliedern. Hauptaufgabe Vereins ist die Unterstützung von Schulkindern: Der Verein ermöglicht mit Hilfe von Spenden einen Schulbesuch, kauft Schuluniformen, finanziert Mittagessen und lässt Renovierungen an den Schulen ausführen. Das Vorstandsteam steht in ständigem Kontakt zu den verantwortlichen Schulleitern und Lehrern.​

 

Ein- bis zweimal im Jahr besuchen die Vereinsmitglieder ihre Schützlinge in den Schulen. Die Mitglieder reisen selbstverständlich auf eigene Kosten nach Gambia und verteilen die Patenschaftsgelder direkt an die Kinder und ihre Eltern. Unlängst war es wieder soweit.

Drei Aufgaben im Gepäck

Bärbel und Gregor Weisshaar, Irmgard Kolbe sowie Karlheinz Schweizer machten sich auf den Weg nach Gambia, um dort an zwei Schulen ihre Schützlinge zu besuchen. Über Stuttgart und Barcelona kamen sie in einem Land an, das tagsüber bis zu 37 Grad aufweisen konnte. Sie hatten drei große Aufgaben im Gepäck: Kontrolle der Maßnahmen der letzten Reise, Auszahlung der 154 Patenschaften und Vergabe von neuen Aufträgen aus der erneuten Inspektion der Schulgebäude.

Im Vordergrund jeder Reise steht das Wohl der Kinder, weshalb die obersten Prioritäten „Patenschaften – Lebensmittel – Schuluniformen“ waren. Leider nagt der Zahn der Zeit auch kräftig an den Gebäuden, den Toiletten und Schulbänken, so ist etwa die Unterkunft der jungen Lehrer und Lehrerinnen „menschenunwürdig“.

Renovierungen werden durchgeführt

Nicht alle Wünsche konnten erfüllt werden, aber aufgrund der doch großzügigen Spenden aus dem Zollernalbkreis war vieles möglich: Zusätzlich zu den Patenschaften konnten für jede Schule drei Lieferungen an Lebensmitteln (pro Schule übers Jahr insgesamt 30-mal Reis, neunmal, neunmal Zwiebeln) finanziert werden, dazu 240 neue Schuluniformen.

Ein seit Jahren eingebundener Kleinunternehmer wurde mit verschiedenen Maßnahmen beauftragt: Renovieren eines Daches, Fliesen von Klassenzimmern, – Instandsetzen einer Koch-Küche für das Mittagsessen, Reparieren von Toiletten und einiges mehr. Fehlen aber durften nicht die Fußbälle: Neben Lernen und Essen ist das gemeinsame Spielen auch wichtig für eine schöne Kindheit. Verabschiedet wurde die Delegation an beiden Schulen mit dem Satz: „Danke! Ihr habt uns nicht vergessen.“

Unterstützung

Spenden
Wer den Verein „Schools for Gambia“ mit einer kleinen oder gerne auch größeren Spende unterstützen möchte: Volksbank Zollernalb, IBAN DE45 6539 0120 0597 4870 06.​ Mehr Informationen unter www.schoolsforgambia.de.