Schülerinnen und Schüler bei einer Simulation einer Intubation für Anästhesie. Wayne Hynes, Christy Gaudet und Mark Schmelzer (von rechts) wirkten am „Schools day“ in der Helios-Arena in Schwenningen mit. Foto: Heinz Wittmann

Die Schwenninger Wild Wings und ihr Hauptsponsor die Firma Karl Storz veranstalteten zum Heimspiel gegen Wolfsburg den Schools day. Wayne Hynes gab Einblicke ins Profieishockey.

400 Schülerinnen und Schüler waren am Sonntag auf Einladung der Wild Wings und der Firma Karl Storz Medizintechnik gegen die Grizzlys Wolfsburg in der Helios-Arena.

 

Bevor die Wildschwäne den 3:2-Sieg gegen die Grizzlys unter Dach und Fach brachten, hatten die Jugendlichen schon vieles erlebt. So war neben einem Eishockeyparcours auch ein Medizintechnik-Parcours eingerichtet.

An medizinischen Geräten der Firma Storz, wie beispielsweise einem Endoskop, wie es zu Darmspiegelungen verwendet wird, konnten sich die Schülerinnen und Schüler ausprobieren.

„Sehr interessiert“

Mark Schmelzer, Marketingleiter für verschiedene medizinische Fachbereiche: „Die Schülerinnen und Schüler waren sehr interessiert, die Geräte wurden ausprobiert und viele Fragen gestellt.“

Häufigste Frage

Wayne Hynes, ehemaliger SERC-Spieler und Nationalstürmer und aktuell Cheftrainer des Schwenninger Nachwuchs Wild Wings Future, gab einen Einblick in das professionelle Eishockey. „Ich war zum zweiten Mal beim Schools day dabei, die Veranstaltung ist wirklich top organisiert“, befand Hynes.

Die häufigste Frage, die ihm von den Schülerinnen und Schüler gestellt wurde, sei danach gewesen, was ein Eishockeyspieler verdient. „Man verdient als Eishockeyprofi okay. Aber längst nicht so viel wie ein Fußballspieler“, so der Deutschkanadier.

Schönstes Erlebnis

Das schönste Erlebnis seiner Karriere sei gewesen, als er gemeinsam mit seinem Bruder Gordon Hynes 2001 mit Mannheim deutscher Meister wurde. Dies sei noch schöner gewesen als die Meisterschaft ein Jahr davor mit den München Barons, eben weil bei den Adlern der ältere Bruder dabei gewesen sei.

Top-Managerin dabei

Wayne Hynes galt einst als der beste Bullyspieler der Deutschen Eishockey Liga (DEL). Was ist beim Anspiel so wichtig? „Beim Bully geht es um Augen- und Handkoordination“, so der mittlerweise 56-Jährige. „Ich habe nie auf den Puck, sondern immer nur auf den Gegner geschaut“, verriet Hynes.

Christy Gaudet, Topmanagerin der Firma Karl Storz in den USA, war extra aus Los Angeles zum Schools day nach Schwenningen gereist.

„Die Gemeinschaft hier ist eine ganz besondere. Ich bin aber auch von den Wild Wings sehr beeindruckt. Ich habe nun zum zweiten Mal ein Spiel in der Helios-Arena besucht. Der Zusammenhalt gefällt mir hier besser als bei den Los Angeles Kings in der NHL“, gab es von Gaudet ein dickes Lob.