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Schonach Weltcupfinale: FIS-Renndirektor zieht seinen Hut

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Die zehn Erstplatzierten im Gesamtweltcup haben allen Grund zur Freude, vor allem Eric Frenzel (vorn) mit der Kristallkugel Foto: Eberl/Börsig-Kienzler

Schonach - Ein tolles Weltcup-Wochenende fand seinen Abschluss am Sonntagabend im Haus des Gastes. Das Haus platzte wiederum fast aus allen Nähten, als Moderator Hans-Peter Pohl die Gäste begrüßte.

"Am Montag wussten wir noch nicht, ob wir uns heute wieder hier treffen können", spielte Pohl auf die Wetterkapriolen an und freute sich, dass man nun sogar einen super Wettkampf erlebt habe. Dafür dankte er allen Beteiligten für ihre "tolle Arbeit".

Auch Bürgermeister Jörg Frey sparte in seinen Grußworten nicht mit Lob. Es sei ein Weltcup der Extreme gewesen: Noch nie hatte man so viele Zuschauer, noch nie konnte man in kurzen Hosen die Wettkampfarenen präparieren und noch nie gab es in Schonach einen deutschen Doppelsieg. Das alles sei nur dank der vielen Helfer aus Schonach und Umgebung möglich gewesen, die Phantastisches geleistet hätten. Dafür forderte er vom Publikum einen großen Applaus, den dieses auch gerne gab.

FIS-Renndirektor Lasse Ottessen sagte, er ziehe vor den Leistungen der Schonacher den Hut, erzählte Frey und ergänzte: "Dem kann ich mich nur anschließen". Er sei stolz, Bürgermeister einer solchen Gemeinde sein zu dürfen. Den Einmarsch der Aktiven kommentierte Hans-Peter Pohl zusammen mit seinem Euro-Sport-Kollegen Roman Knoblauch. Sie begrüßten Offizielle, alle Sportler samt deren Teams. Diese kamen über die Innentreppe in den Saal und stellten sich dort vor der FIS-Wand zum Foto auf. Flankiert wurde die Treppe vom Nachwuchs des Skiteams Schonach-Rohrhardsberg.

Die Siegerehrung selbst kommentierte einmal mehr Jens Zimmermann. Zuerst wurden die Tagessieger gekürt, dann gab es vom FIS-Renndirektor die Kristallkugel für den Gesamtweltcup-Sieger Eric Frenzel und das beste Team, das von den Deutschen gestellt wurde.

Bundestrainer Herrmann Weinbuch meinte im Interview, dass er solch einen unglaublichen Erfolg wohl nie wieder erleben wird.

Anschließend ging es weiter mit den Verleihungen der Nordic Combined Awards der FIS. Für das Comeback des Jahres wurde Hannu Manninen geehrt. Der Finne ist nach seiner Karriere als Nordisch Kombinierter nun erfolgreich als Triathlet unterwegs.

Als "Rockie oft he year" wurde der Finne Eero Hirvonen geehrt. Den Fairness-Preis erhielt der DSV-Arzt Stefan Pecher. Er war während der Saison nicht nur für das deutsche Team da, er half überall aus, wo ein Mediziner vonnöten war.

Für den "Moment des Jahres" wurde Johannes Rydzek ausgezeichnet. Auch der Preis als "Athlet des Jahres" ging an ihn.

Den Preis für den "Pechvogel des Jahres" erhielt Eric Frenzel, der im Fotofinish mehrmals das Nachsehen hatte. Er bekam einen Sonderpreis in Form eines Schokoladen-Schuhs in Größe 56.

Eine Überraschung hatten Pohl und Knoblauch für ihre Mit-Moderatorin Silke Tegethof. Für die FIS-Medien-Koordinatorin gab es ein kleines Geschenk für ihre unermüdliche und sehr gute Zusammenarbeit mit der Presse.

Auf vielfachen Wunsch der Kombinierer hatte schließlich die Trachtengruppe Schonach wieder einen Auftritt: Das Wettsägen stand an und wurde von den internationalen Sportlern gerne angenommen. Fürs Sägen gab es kleine Geschenke und einen Schnaps.

Dann war der offizielle Teil vorbei. Nun hatte DJ Marco Mzee seinen Auftritt. Der legt normalerweise unter anderem in Ischgl auf, dürfte sich aber in Schonach wie in seiner Heimat vorgekommen sein. Denn die Stimmung stieg im Haus des Gastes. Die Sportler feierten auf der Bühne befreit das Ende der Saison. Das Publikum zeigte sich erst etwas erstaunt über das ausgelassene Toben, bald aber machte es mit. Höhepunkt war eine Polonaise durch den Saal, angeführt von Bürgermeister Jörg Frey.

Magnus Krog feierte am Sonntag seinen 30. Geburtstag. Schon an der Langenwaldschanze bekam er aus tausenden Kehlen ein Ständchen gesungen. Am Sonntagabend bekam er eine Schwarzwälder Kirschtorte geschenkt, die ihm Heidi Spitz vom Schonacher Organisationskomitee überreichte. Das angebotene Messer zum Aufschneiden schlug er aus, biß gleich beherzt in die Torte und bot auch seinen Sportlerkollegen einen Happen an!

 
 

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