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Schonach Viele Hästräger stürmen den Saal

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Beim grandiosen Zunftabendfinale lassen es Martin Schmidt (links) als schwedische Umweltaktivistin Greta und Uwe Kammer als scheidender Landtagsabgeordneter Karl Rombach mit dem tanzenden Narrenrat "uff em Reschbe" so richtig krachen und zwar lauthals singend. Foto: Schwarzwälder Bote

Mit dem Einmarsch der Hästräger begann traditonell der Zunftabend der Schonacher Narrenzunft. Zahlreiche Geißenmeckerer und Geißenmägde, der heidnische Jäger und die Zunfthexen stürmten den Saal, gefolgt vom Narrenrat. Nach gutem Brauch gab es auch wieder Ehrungen verdienter Mitglieder.

Schonach. Nachdem Nachtwächter Mathias Dold sein Lied vorgetragen hatte, begrüßte Ozumei Jonny Kienzler die Gäste. Er freute sich über einen vollen Saal und hieß die zahlreichen Ehrengäste willkommen.

Da waren Schonachs Bürgermeister Jörg Frey, Tribergs Stadtoberhaupt Gallus Strobel, der scheidende Landtagsabgeordnete Karl Rombach, viele Batzenwecken-freundlichste Schonacher, Vertreter der örtlichen Banken, Mitglieder des Gemeinderats sowie Abordnungen der Zünfte aus Triberg, Gremmelsbach, Nußbach, Oberwinden und des Verbands Oberrheinischer Narrenzünfte.

Ein besonderer Gruß galt Erwin Duffner. Der Schonacher hatte 1953 als Schüler an der Hauptschule in Schonach eine Holzmaske geschnitzt, die dem Geißenmeckerer sehr ähnlich ist. Diese vermachte er der Narrenzunft. "Diese Maske wird einen Ehrenplatz im Geisenstall erhalten", versprach Jonny Kienzler.

Vier neue Narrenräte

Gleich vier neue Narrenräte hatte man an der Fasnets-Eröffnung am 11. November aufgenommen. Ozumei Kienzler stellte diese im Rahmen des Zunftabends noch einmal der breiten Öffentlichkeit vor. Es sind dies Luis Dold, Julian Dold, Luca Fehrenbach und Thomas Schilli.

Verabschiedet wurden aus dem Schonacher Narrenrat Eugen Norit und Andreas Schmidt.

Auch geehrt wurde am Zunftabend. Theo Schindler, Vizepräsident des Verbands Oberrheinischer Narrenzünfte und Martin Schmidt, Vogt der Vogtei Nördlicher Breisgau, führten diese durch. Für 22 Jahre Mitgliedschaft im Narrenrat wurde Thomas Bader der Verdienstorden in Silber verliehen, Ozumei Jonny Kienzler erhielt für 33 Jahre Narrenrat den Orden in Gold.

Die höchste Auszeichnung des Verbands aber erhielt Bruno Schmidt. 44 Jahre war er Mitglied im Narrenrat, dafür erhielt er den Orden "a halbes Läbe", und nicht nur das: Martin Schmidt trug ihm zu Ehren ein Gedicht vor ("Das ist eine Premiere, das steht im Narrenblättle, und es wurde noch nie vor Veröffentlichung etwas daraus vorgetragen").

Das Publikum huldigte Bruno Schmidt, dem langjährigen Büttenredner des Narrenrats mit lang anhaltendem Applaus.

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