An der Loipe gab es keine Thüringer oder Schwarzwälder: Da war es eine große Fankurve, die alle Läufer anspornte. Foto: Kienzler/Kommert

Spannende Wettkämpfe beim Bundesfinale in Schonach. Gewinner werden beim Finale groß gefeiert.

Schonach - Rund 850 Gäste aus ganz Deutschland fanden sich im Skidorf Schonach ein – eine Riesenmenge an Kindern und Jugendlichen und ihre Betreuer, die zum Bundesfinale "Jugend trainiert für Olympia" und "Jugend trainiert für Paralympics" antraten. Gestern Abend ging die Sportveranstaltung mit der Siegerehrung im Haus des Gastes zu Ende."Eine riesige Aufgabe war das Ganze auch für den Skiclub", wie Heidi Spitz vom Sport- und Kulturamt gegenüber unserer Zeitung feststellte. "Wir mussten die alpinen Wettkämpfe wegen Schneemangels an den Feldberg auslagern. Und traditionell stemmt der SC Schönwald das Springen auf den Schülerschanzen selbst", erklärte sie.

Das Gros der jungen Sportler aber war im Schonacher Wittenbach-Skistadion zu finden. Hier war auch die größte Anzahl an Helfern konzentriert. "Alles, was laufen kann, haben wir mobilisiert", schmunzelte denn auch Norbert Joos vom SC Schonach, derweil standen der stellvertretende Vorsitzende Wolfgang Förtsch und etliche weitere Mitglieder im Zielraum, zählten Runden, feuerten nebenbei an, während der Schonacher Olympiasieger und Moderator Hans-Peter Pohl in gewohnt souveräner Weise das Geschehen in der laut Spitz noch "voll wettkampftauglichen Loipe" kommentierte.

Bevor die Staffeln gelaufen wurden, waren in Schönwald die Springer auf den Schanzen unterwegs – der einzige Zeitpunkt, wo auch lokale Sportler an den Start gehen konnten. Im Regionalteam Schwarzwald machten sich Anna Jäkle, Raphael Fischer und Claudius Dold vom Skiteam Schonach-Rohrhardsberg auf die Jagd nach dem besten Sprung. Sie belegten den zweiten Platz. Insgesamt 19 Teams suchten ihren Sieger, der letztlich aus dem Ländle kam – allerdings war es das Regionalteam Schwaben.

Tolle Stimmung herrschte trotz aller Anspannung bei den vielen Helfern, die es geschafft hatten, die letzten Schneereste im Wittenbachtal noch zusammenzukratzen und trotz alledem noch schöne Wettkämpfe organisieren zu können. "Wir haben ernsthaft darüber nachgedacht, die Läufe zum Notschrei zu verlegen, weil dort noch gute Schneebedingungen herrschen. Letztlich haben wir uns aus organisatorischen Gründen dagegen entschieden", betonte Spitz. Nicht allein die Sportler, vor allem das Heer der Helfer dorthin zu karren, hätte einen unglaublichen Kraftakt erfordert.

Den jungen Sportlern war es egal, sie zeigten auch im Wittenbach großartige Leistungen. Nicht zu verkennen seien auch die Behindertensportler, seien sie seh- oder geistig behindert. "Auch bei den jungen Sportlern, die für die Paralympics trainieren, konnten wir viele junge Athleten sehen, die mit viel Herzblut dabei waren", so Spitz.

Für die Sportler aus Bremen oder Hamburg lag im Wittenbach-Skistadion "noch sehr ordentlich Schnee" – sie trainieren praktisch ganzjährig in der Halle, erzählten sie unserer Zeitung. Untergebracht waren die zahlreichen Gäste aus 15 Bundesländern vier Tage lang in der Raumschaft, also in Triberg, Schonach, Schönwald und auch in Furtwangen. Der zweifache Medaillengewinner von Sotschi, Kombinierer Fabian Rießle, schaute am Dienstag bei der Après-Skiparty vor der Dom-Clemente-Schule kurz vorbei und wurde von den jungen Sportlern mit tosendem Applaus empfangen. Schon als Grund- und Hauptschüler in St. Märgen nahm Rießle selbst sehr erfolgreich an den Schulwettkämpfen "Jugend trainiert für Olympia" teil.

Mit der Siegerehrung und einem bunten Programm endeten gestern Abend die Spiele. Ministerialrat Karl Weinmann dankte dem dreifachen Olympiasieger Ulrich Wehling sowie stellvertretend für alle Helfer Siegfried Duffner, den er zum "Loipenpapst" kürte. Auf die Frage von Bürgermeister Jörg Frey "Hat’s euch gefallen in Schonach, antworteten ihm 600 Kehlen mit einem lauten "Jaaaaa".

Glückliche Gesichter und jubelnde Schüler gab es bei den Siegerehrungen, dazwischen sorgten Showeinlagen der Hip-Hop-Gruppe "Dance Emotion" aus Freiburg, eine Pauschenpferdnummer und eine Handstandakrobatik für Unterhaltung.

Zu einem lockeren Gespräch auf der Bühne waren Speerwurf-Weltmeisterin Christina Obergföll und der vierfache Junioren-Weltmeister im Biathlon, Benedikt Doll, nach Schonach gekommen. Neben Frey und Wehling ehrte Franz Steinle, der Präsident des Deutschen Skiverbandes, die Sportler. Zum Abschluss gab es eine Disco.

Von Hans-Jürgen Kommert und Michael Kienzler Schonach. Rund 850 Gäste aus ganz Deutschland fanden sich im Skidorf Schonach ein – eine Riesenmenge an Kindern und Jugendlichen und ihre Betreuer, die zum Bundesfinale "Jugend trainiert für Olympia" und "Jugend trainiert für Paralympics" antraten. Gestern Abend ging die Sportveranstaltung mit der Siegerehrung im Haus des Gastes zu Ende."Eine riesige Aufgabe war das Ganze auch für den Skiclub", wie Heidi Spitz vom Sport- und Kulturamt gegenüber unserer Zeitung feststellte. "Wir mussten die alpinen Wettkämpfe wegen Schneemangels an den Feldberg auslagern. Und traditionell stemmt der SC Schönwald das Springen auf den Schülerschanzen selbst", erklärte sie.

Das Gros der jungen Sportler aber war im Schonacher Wittenbach-Skistadion zu finden. Hier war auch die größte Anzahl an Helfern konzentriert. "Alles, was laufen kann, haben wir mobilisiert", schmunzelte denn auch Norbert Joos vom SC Schonach, derweil standen der stellvertretende Vorsitzende Wolfgang Förtsch und etliche weitere Mitglieder im Zielraum, zählten Runden, feuerten nebenbei an, während der Schonacher Olympiasieger und Moderator Hans-Peter Pohl in gewohnt souveräner Weise das Geschehen in der laut Spitz noch "voll wettkampftauglichen Loipe" kommentierte.

Bevor die Staffeln gelaufen wurden, waren in Schönwald die Springer auf den Schanzen unterwegs – der einzige Zeitpunkt, wo auch lokale Sportler an den Start gehen konnten. Im Regionalteam Schwarzwald machten sich Anna Jäkle, Raphael Fischer und Claudius Dold vom Skiteam Schonach-Rohrhardsberg auf die Jagd nach dem besten Sprung. Sie belegten den zweiten Platz. Insgesamt 19 Teams suchten ihren Sieger, der letztlich aus dem Ländle kam – allerdings war es das Regionalteam Schwaben.

Tolle Stimmung herrschte trotz aller Anspannung bei den vielen Helfern, die es geschafft hatten, die letzten Schneereste im Wittenbachtal noch zusammenzukratzen und trotz alledem noch schöne Wettkämpfe organisieren zu können. "Wir haben ernsthaft darüber nachgedacht, die Läufe zum Notschrei zu verlegen, weil dort noch gute Schneebedingungen herrschen. Letztlich haben wir uns aus organisatorischen Gründen dagegen entschieden", betonte Spitz. Nicht allein die Sportler, vor allem das Heer der Helfer dorthin zu karren, hätte einen unglaublichen Kraftakt erfordert.

Den jungen Sportlern war es egal, sie zeigten auch im Wittenbach großartige Leistungen. Nicht zu verkennen seien auch die Behindertensportler, seien sie seh- oder geistig behindert. "Auch bei den jungen Sportlern, die für die Paralympics trainieren, konnten wir viele junge Athleten sehen, die mit viel Herzblut dabei waren", so Spitz.

Für die Sportler aus Bremen oder Hamburg lag im Wittenbach-Skistadion "noch sehr ordentlich Schnee" – sie trainieren praktisch ganzjährig in der Halle, erzählten sie unserer Zeitung. Untergebracht waren die zahlreichen Gäste aus 15 Bundesländern vier Tage lang in der Raumschaft, also in Triberg, Schonach, Schönwald und auch in Furtwangen. Der zweifache Medaillengewinner von Sotschi, Kombinierer Fabian Rießle, schaute am Dienstag bei der Après-Skiparty vor der Dom-Clemente-Schule kurz vorbei und wurde von den jungen Sportlern mit tosendem Applaus empfangen. Schon als Grund- und Hauptschüler in St. Märgen nahm Rießle selbst sehr erfolgreich an den Schulwettkämpfen "Jugend trainiert für Olympia" teil.

Mit der Siegerehrung und einem bunten Programm endeten gestern Abend die Spiele. Ministerialrat Karl Weinmann dankte dem dreifachen Olympiasieger Ulrich Wehling sowie stellvertretend für alle Helfer Siegfried Duffner, den er zum "Loipenpapst" kürte. Auf die Frage von Bürgermeister Jörg Frey "Hat’s euch gefallen in Schonach, antworteten ihm 600 Kehlen mit einem lauten "Jaaaaa".

Glückliche Gesichter und jubelnde Schüler gab es bei den Siegerehrungen, dazwischen sorgten Showeinlagen der Hip-Hop-Gruppe "Dance Emotion" aus Freiburg, eine Pauschenpferdnummer und eine Handstandakrobatik für Unterhaltung.

Zu einem lockeren Gespräch auf der Bühne waren Speerwurf-Weltmeisterin Christina Obergföll und der vierfache Junioren-Weltmeister im Biathlon, Benedikt Doll, nach Schonach gekommen. Neben Frey und Wehling ehrte Franz Steinle, der Präsident des Deutschen Skiverbandes, die Sportler. Zum Schluss gab es eine Disco.