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Schonach Schulleiterin schenkt jedem einen Schutzengel

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In den ersten Bänken sitzen die gut gelaunten Erstklässler, während ihre Eltern in gebührendem Abstand dahinter platziert sind. Fotos: Kienzler Foto: Schwarzwälder Bote

Schonach. Große Begeisterung herrschte am Freitagnachmittag unter den neuen Erstklässlern, die in der ersten Bank in der Kirche St. Urban Platz genommen hatten. Hinter ihnen saßen im Corona-Abstand paarweise die Eltern und warteten gespannt auf den ökumenischen Gottesdienst, der die Kinder auf die kommende Schulzeit einstimmen sollte. Der evangelische Pfarrer Markus Ockert und der katholische Diakon Klaus-Dieter Sembach gestalteten die Feier mit dem Thema "Rettung im Seesturm". Die Kinder wussten schon erstaunlich viel von dieser Erzählung, was den Diakon nicht wunderte. "Wir haben ja im Kindergarten bei unseren Bibeltreffen schon viele Geschichten aus der Bibel gehört", erinnerte er. Die Mädchen und Jungen fanden schnell heraus, dass die Freunde von Jesus in ihrem Boot große Angst vor dem Ertrinken hatten. Doch Jesus wachte rechtzeitig auf und rettete sie.

An diesem Tag keine Spur von Angst zu entdecken

Aber als es um die Auslegung der Geschichte ging und Diakon Sembach auf Ängste in der Schulzeit hinwies, wurde es schwierig, denn die Kinder freuten sich alle so riesig auf die Schule, dass an diesem Tag keine Spur von Angst zu entdecken war. Doch schließlich wurden doch noch einige Beispiele gefunden, wie zum Beispiel Angst vor Prüfungen oder vor Angriffen von älteren Schülern. "Doch Jesus ist immer bei euch auf der Fahrt eures Lebens, und wenn es schwierig wird, können wir ihm immer vertrauen", wusste Sembach. Den Segen Gottes für die Schulzeit gab es wegen der Corona-Gefahr nicht mit persönlicher Handauflegung, sondern vom Altar aus für alle. Dann zogen die beiden Geistlichen Handschuhe und Mundschutz an und schenkten jedem Erstklässler ein kleines Bildchen vom Sturm auf dem See.

Nun trat die Schulleiterin in Aktion. "Ich wollte euch ohne Handschuhe etwas schenken, darum habe ich vorher schon auf jeden Platz im Klassenzimmer einen kleinen Schutzengel gestellt", sagte Sabine Emde. "Wenn ihr mal Angst in der Dunkelheit habt oder vor dem Stolpern und Verletzen, dann werdet ihr von Engeln behütet", versicherte die Rektorin den Schulanfängern.

Insgesamt 29 Kinder werden in einer Klasse unterrichtet, wie die Eltern anschließend erfuhren. Aber es gibt zwei Klassenlehrerinnen, so dass die Erstklässler in Mathematik und Deutsch getrennt unterrichtet werden können. "Neben einem Hauptklassenzimmer haben wir noch einen Nebenraum, und die Lehrerinnen heißen Susann Sproten und Ann-Kathrin Wehrle", informierte Sabine Emde.

Dann begrüßte sie die Zweitklässler, die mit ihren Lehrerinnen Tanja Grieshaber und Karin Sauter durch den Mittelgang einmarschierten. Sie erregten großes Aufsehen, denn sie waren vermummt, blieben aber nicht verstummt. Auf der Altartreppe stellten sich alle selbstbewusst auf, schoben ihre Masken weg und führten ein kleines Spiel mit Tierbildern auf, für das es begeisterten Beifall gab.

Sabine Emde stellt alle Lehrer vor

Nach ihrem Auszug durften sich auch die Erstklässler auf den Weg zur Dom-Clemente-Schule machen. "Heute sind alle Lehrer zur Einschulungsfeier mitgekommen, so etwas gibt es nur in Corona-Zeiten", sagte Sabine Emde und stellte den Eltern sämtliche Lehrer der Werkrealschule vor. Weitere Informationen über die Schule folgten, bis die Mütter und Väter dann ihre Kinder wieder abholen durften, denn der Unterricht für die Jüngsten beginnt erst am Montag.

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