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Schonach Schnupperstunde an der Platte

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Heiko Scherer spielt den Kindern den Ball zu, den sie in einen Behälter schießen sollen. Foto: Schwarzwälder-Bote

Von Hans-Jürgen Kommert Schonach. Viele junge Menschen treiben heute keinerlei Sport und igeln sich oftmals daheim ein. Andere wiederum neigen eher zum Gegenteil – sie treiben schon extreme Sportarten.Problematisch ist dies vor allem für die "normalen" Sportvereine, ihnen gehen so langsam die jungen Mitglieder aus. Nun – das trifft prinzipiell alle Sportvereine, die einen mehr, andere weniger. Man könnte denken, dass Fußballvereine weniger betroffen seien, was sicher in den unteren Jahrgängen auch zutrifft. Doch spätestens die B- und A-Junioren leiden selbst bei diesen Vereinen enorm. Kaum ein kleiner Verein, der noch ohne Spielgemeinschaft mit einem Verein aus der Nachbarschaft auskommt.

Nun, so mancher Verein fügt sich in sein Schicksal, frei nach dem Motto "das wird auch mal wieder besser", andere aber versuchen mit verschiedenen Maßnahmen dagegen anzukämpfen. Dies tat auch der Tischtennisclub Schonach.

Der von Erich Nock 1949 gegründete Verein lud zu einem Schnuppertag ein, der am Sonntag in der Sporthalle stattfand. Heiko Scherer hatte gemeinsam mit Giuseppe D’ Angelo und Martin Schwer neben etlichen Tischtennisplatten auch einen spannungsreichen Übungsparcours aufgebaut.

Immerhin sieben Kinder waren gekommen, um sich anzuschauen, was man mit dem kleinen, nur 40 Millimeter durchmessenden und nur 2,7 Gramm schweren Zelluloidball alles anstellen kann. Und damit sich die Eltern nicht langweilten, hatten sie für diese ebenfalls einen Parcours aufgebaut – Kaffee und Kuchen.

Bevor es aber "ernst" wurde, konnten die Kinder zunächst einmal Kontakt aufnehmen mit Schläger und Ball. Die Spieler zeigten den jungen Interessenten, wie es funktioniert, den Ball einfach auf dem Schläger zu balancieren, ihn auf dem Schläger oder auch mit dem Schläger auf dem Boden zu prellen.

Dann wurde es schwieriger, als es hieß, dasselbe unter Hinzuziehung des Parcours zu tun: Slalom, auf einer umgekehrten Bank balancieren oder über kleine Kästen zu steigen und dabei zugleich mit dem Ball zu arbeiten.

Und dann gab es die ersten Schlagübungen: Zielschuss auf einen Behälter, der sich auf der gegenüberliegenden Seite der Tischtennisplatte befindet. Jeder Treffer brachte eine winzige Belohnung, ein Gummibärchen. Seltsam, wie ein so kleiner Ansporn doch jedes Mal ein zufriedenes Lächeln erzeugte. Sehr überzeugend brachten die drei Trainer ihr erstes Schnuppern am kleinen Ball herüber – doch wie groß der Erfolg des Schnuppertags auf Dauer sein wird, wird sich natürlich erst in vielen Monaten zeigen.

 
 

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Christel Börsig-Kienzler

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