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Schonach Polster ist aufgebraucht

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Foto: Pixabay Foto: Schwarzwälder Bote

Die Gemeinde Schonach passt mit Beginn des neuen Jahres ihre Abwassergebühren an.

Schonach (ris). Wie Kämmerer Steffen Dold in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats erläuterte, habe man in der Vergangenheit hier teilweise deutliche Gebührenüberschüsse erzielt. Die Abwasserentsorgung der Gemeinde, so Dold, sei aber eine kostenrechnende Einrichtung und habe daher keine Gewinnerzielungsabsicht.

Aufgrund dieser Überschüsse konnte man die Abwassergebühren über längere Zeit niedrig halten. Da dieses Polster nun aber größtenteils aufgebraucht sei, werde nun wieder eine Anpassung der Sätze erforderlich.

Erhöhung lediglich ein "Zwischenschritt"

Dem Gremium legte der Kämmerer daher eine neue, umfangreiche Gebührenkalkulation für die kommenden zwei Jahre vor – aufgestellt vom Büro Heyder und Partner, Tübingen. Hierbei ging es auch um die Einhaltung der aktuellen Rechtssprechung.

Steffen Dold bezeichnete die vorgeschlagenen Gebührenerhöhungen lediglich als "Zwischenschritt auf dem Weg hin zu kostendeckenden Sätzen". Dem Gemeinderat vorgeschlagen wurde beim Schmutzwasser eine Erhöhung auf jetzt 2,85 Euro und für das Niederschlagswasser auf 0,48 Euro, jeweils pro Kubikmeter.

Das bedeutet für eine vier-köpfige Familie mit einem durchschnittlichen Jahreswasserverbrauch von etwa 140 Kubikmetern eine Steigerung von insgesamt rund 40 Euro je Haushalt und Jahr. Durch eine jährlich vorgenommene Überrechnung sollen, so Dold, künftig größere Sprünge bei der Gebührenrechnung vermieden werden.

In der anschließenden Aussprache gab es Zustimmung für den Vorschlag der Gemeinde. Einen weiterführenden Gedanken brachte Gerhard Kienzler (OGL) in die Diskussion ein. Er hält eine höhere Niederschlagswasser-Gebühr für erstrebenswert, um dadurch mehr Anreize für eine private Regenwasser-Nutzung anzubieten.

Bürgermeister Jörg Frey versprach, dass man künftig regelmäßig das Verhältnis zwischen den Gebühren für Schmutz- und Niederschlagswasser prüfen werde. So könne man Ausgewogenheit bei den Gebühren gewährleisten.

Der Gemeinderat beschloss einstimmig die vorgeschlagenen Gebührenerhöhungen sowie die entsprechende Änderung der Abwassersatzung.

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