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Schonach Neue Messtechnik ist unumgänglich

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Regenüberlaufbecken sollten technisch auf neuestem Stand sein.Foto: © Werner – stock. adobe.com Foto: Schwarzwälder Bote

Gemäß einem Erlass des Landes Baden-Württemberg wurde die Forderung aufgestellt, dass sämtliche Regenüberlaufbecken mit Messungen hinsichtlich ihrer Abschlagshäufigkeit und -dauer ausgerüstet werden müssen.

Schonach. Die Messtechnik muss spätestens zum Ende des Jahres 2024 eingebaut und in Betrieb sein. Die Konzeption sollte bis spätestens Ende 2020 vorliegen und mit dem Landratsamt abgestimmt sein.

In Schonach betrifft das fünf Regenüberlaufbecken (RÜB), wie Ortsbaumeister Ansgar Paul dem Gemeinderat am Dienstagabend mitteilte. Zwei davon seien schon mit Messtechnik ausgerüstet, aber auf einem nicht mehr akzeptablen Stand. Nun muss ein Konzept erstellt werden, aus dem die Erfordernisse hinsichtlich Technik und Finanzbedarf sowie ein Zeitplan zur Umsetzung ersichtlich sind.

In diesem Zuge sollten auch die Drosseleinrichtungen in den Bauwerken geprüft und bei Bedarf saniert werden – was eine alte Forderung aus der Überrechnung des Kanalnetzes sei, wie Paul erklärte.

Bei den SAG-Ingenieuren aus Ulm wurden die Kosten angefragt. Die Firma hatte zuletzt die Überrechnung des Gemeinde-eigenen Kanalnetzes übernommen und ist in der Triberger Kläranlage, an die Schonach im Rahmen des Gemeindeverwaltungsverbandes angeschlossen ist, involviert. Die Kosten würden sich auf 11 032 Euro belaufen – Geld, das nicht im Haushalt eingeplant war.

Bürgermeister Jörg Frey merkte an, dass diese Kosten ihm nicht gerade gefallen würden, die Umsetzung aber müsse sein.

Herbert Fehrenbach (CDU) fragte an, ob die Technik rein zu Datenerhebung genutzt würde oder ob auch eine Steuerung möglich sei. Diese sei möglich, aber aktuell nicht angedacht. "Das wäre natürlich schön, da müsste aber auch die Drossel-Technik umgebaut werden, und das kostet richtig viel Geld", erklärte Frey. Paul ergänzte, dass aber eine Steuerung dann eventuell in einem zweiten Schritt denkbar, wenn auch aktuell nicht vorgesehen wäre.

Paul erklärte auf Anfrage von Petra Hettich (FWV) dann auch, wo sich die RÜBs befinden: unter dem Parkplatz des Hotel Rebstocks, in der Mühlenstraße, in der Hermann-Burger-Straße, unterhalb der Firmen SBS/BIW und schließlich in der alten Kläranlage bei der Kfz-Werkstatt Kienzler im Untertal.

Hettich stellte noch fest, dass bis zur Umsetzung noch vier Jahre Zeit blieben. "Laufen wir da Gefahr, heute etwas zu planen, was in vier Jahren nicht mehr dem aktuellen Stand der Technik entspricht?". Das sei nicht der Fall, versicherte Frey. Zwar würde sich die Technik sicherlich weiterentwickeln, maßgeblich sei aber die Technik, die in der Kläranlage eingesetzt wird. Und die sei seit rund zwei Jahren in Verwendung und würde sicherlich die nächsten Jahre auch so noch Bestand haben.

Der Gemeinderat stimmte dann der außerplanmäßigen Ausgabe einstimmig zu.

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