Bei den Highland Games war Balance gefragt. Foto: Eberl

Elfte Highland Games des Skivereins Rohrhardsberg. Riesengaudi für Teilnehmer und Zaungäste. Mit Fotos

Schonach - Am Samstag war es wieder so weit: Die elften Highland-Games des Skivereins Rohrhardsberg (SVR) im Rahmen des Internationalen Volkswandertags standen an.

Schonach. Tolles Wetter versprach hervorragende Rahmenbedienungen für den Mannschaftswettkampf der besonderen Art. Rund eine Stunde vor dem Start klang Vorsitzender Siegfried Burger allerdings noch etwas pessimistisch, denn die Voranmeldungen zu den Highland-Games ließen zu wünschen übrig. "Wir wären glücklich, wenn wir zehn Teams hätten", so Burger. Zum Start der Spiele gegen 17 Uhr war das alles vergessen, es waren elf Teams, die antraten und viele, viele Zuschauer, die sich das Spektakel anschauen wollten.

Den Einmarsch der Teilnehmer begleiteten auch heuer die Caverhill Guardians aus Hardt, die mit ihren Dudelsäcken und Drums die Atmosphäre von Schottischem Hochland verstärken. Burger erläuterte mit Schottenrock gekleidet, kurz die Spiele, dann ging es auch schon los. Zuerst mit dem Baumstamm-Wurf. Hier hatten die Teams, die schon öfters dabei waren, einen klaren Vorteil. Sie hatten den Dreh raus, wie man den Stamm am besten werfen musste, so dass sich dieser um die eigene Achse drehte und möglichst mittig im eingezeichneten Feld liegen blieb.

Weiter ging es mit der Schotten-Wippe. Von einem Stuhl hieß es hier auf eine Wippe herunter zu springen. Am anderen Ende der Wippe lag ein Sandsack, der so in ein Ziel katapultiert werden musste. Das Spiel dauerte etwas länger, da ein "Schotte" es tatsächlich schaffte, die Wippe mit seinem Sprung zu zerbrechen. Doch das Team des SVR löste das Problem schnell und montierte das Gerät um.

Bei der Highland-Bridge war sportliche Fitness gefragt. Man hatte zwei Holzrollen zur Verfügung. Diese mussten vor sich gelegt werden, um darauf stehen zu können. Mittels dieser Holzrollen galt es einen Baumstamm der Länge nach zu überwinden und Hindernisse zu über und untersteigen. Bei der Tour de Schott musste der Gaudiparcours mit einem Fahrrad durchfahren werden. Dumm nur, dass man hier Rückwärtstreten musste, um vorwärts zu kommen. Beim Schwebenden Highlander musste eine hölzerne Schottenfigur durch den Parcours bugsieren werden.

Am Ende gewann bei den Herren das Team "Überspitzen" vor "Brigge" und "Querbeet". Der Vorjahressieger "Bierkönige" teilte sich mit dem FC den vierten Platz, auf Rang sechs rangierte "Fässle 2.0", es folgten die Schützen, "Baumstark" und der MRC Lauben. Bei den Frauen siegte die "Unicorn Gang" vor der "Sportsgang". Die Erstplatzierten erhielten auch den Preis für die originellste Wettkampfkleidung.

 
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