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Schonach Für herzliche Art bekannt und geschätzt

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An ihrem 80. Geburtstag kann Lioba Saier aus Schonach auf ein arbeitsreiches Leben auf dem Kolbenbaptistenhof zurückblicken. Trotz vieler Widrigkeiten hat sie sich ihre Schlagfertigkeit und den Humor bewahrt. Foto: Bolkart Foto: Schwarzwälder Bote

Schonach. Lioba Saier vom Rensberger Kolbenbaptistenhof in Schonach feiert am Freitag ihren 80. Geburtstag. Gemeinsam mit Ehemann Franz Saier, ihren fünf Kindern, elf Enkelkindern und neun Urenkeln will sie den Tag in vollen Zügen genießen.

Trotz einiger Schicksalsschläge und viel harter Arbeit hat sie sich den Sinn für Humor bewahrt und ist für ihre raue und herzliche Art bekannt und geschätzt.

Als Lioba Haberstroh wurde sie am 12. Juli 1939 in Nußbach als Jüngstes von vier Kindern im Lee geboren. Sie besuchte die Volksschule in Nußbach und arbeitete im Anschluss an die Schulzeit erst einmal auf dem elterlichen Bauernhof. Später war sie bei der Firma Tränkle in Schonachbach beschäftigt. 1961 heiratete sie Hubert Kaltenbach und zog auf den Rensberg. Im Laufe der Jahre ergänzten zwei Söhne und eine Tochter die Familie.

1966 verstarb Hubert Kaltenbach völlig überraschend an einem Hirnschlag und Lioba Saier war mit ihren drei Kleinkindern und dem Vollerwerbsbetrieb auf sich gestellt. "Es ist auch gegangen", erklärt sie dazu heute. Dennoch war das für sie eine harte Zeit, zumal von den Schwiegereltern wenig Beistand zu erwarten und die finanzielle Situation angespannt war. 1968 heiratete sie in zweiter Ehe Franz Saier aus Breitnau, und die Familie vergrößerte sich um zwei weitere Söhne. Gemeinsam entwickelten und modernisierten Lioba und Franz Saier den Kolbenbaptistenhof.

Hin und wieder reiste die "Lee-Oma", Emilie Haber­stroh, auf dem Moped an und unterstützte ihre Tochter. Lioba Saier packte in allen Bereichen des Hofs an, als treibende Kraft beim Mähen und Einbringen des Winterfutters, bei schweren Fällarbeiten im Wald und unermüdlich im Kartoffel- und Getreideanbau. Nebenbei bestellte sie einen großen Hausgarten und hielt Stall und Weidebetrieb am Laufen. So bezeichnet sie heute die Arbeit als ihr größtes Hobby, und gerne hilft sie Sohn Willi bis heute bei den täglichen Hofarbeiten.

Vor einigen Jahren hat das Ehepaar Saier das Reisen für sich entdeckt. Gerne schlossen es sich Reisegruppen nach Südtirol an, und eine Schiffsreise gefiel Lioba Saier ganz besonders. In den vergangenen zwei Jahren wurde das weniger, dafür wird am Freitag mit vollem Einsatz Geburtstag gefeiert.

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