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Schonach Farbenfrohes und freies Gestalten ohne Konventionen

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Die Kursteilnehmerinnen um Künstlerin Daniela Häbig (Dritte von links) präsentieren stolz ihre eigenen Nana-Figuren.Foto: Kammerer Foto: Schwarzwälder Bote

Schonach. Ein kreatives Wochenende verbrachten fünf Frauen beim Kunstangebot "Nana trifft Schwarzwaldmädel" des ökumenischen Bildungswerks, das noch vor der Landesverordnung zur Corona-Krise stattfand.

Sinnliche Körper

Unter der Leitung von Daniela Häbig aus Freiburg stellten sie ihre eigene, individuelle Nana-Figur her. Nanas sind Plastiken der französischen Künstlerin Niki de Saint Phalle (1930 bis 2002), die mit der Bildersprache der "Pop Art" sinnliche, farbenfroh gestaltete voluminöse weibliche Körper darstellen. Die Nanas stehen für Lebenskraft, Weiblichkeit und freie Gestaltung ohne Hemmungen und Konventionen.

Am ersten Tag galt es für die Teilnehmerinnen, ein Grundgerüst für eine Figur von etwa 20 Zentimetern Größe zu fertigen und diese dann mit einer holzhaltigen Modelliermasse zu formen. "Schön war zu beobachten, wie es in der Gruppe manchmal still wurde und jede Frau mit ihrem Kunstwerk beschäftigt und somit mit sich im Einklang war", beschreibt Daniela Häbig die besondere Atmosphäre.

Arbeit mit Händen

Die Arbeit mit den Händen und das Erleben eines Herstellungsprozesses von Anfang bis Ende habe für Menschen eine äußerst zufriedenstellende Wirkung, erklärt die freie Künstlerin.

Bunt wurde es dann am zweiten Tag, als es galt, die Nanas mit leuchtenden Acrylfarben zu bemalen und glänzend zu lackieren. Hier waren der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Besonders beliebt bei den Teilnehmerinnen war das Schwarzwaldmädel, aber auch die Schonacher Tracht wurde kunstvoll umgesetzt.

"Das ist das, was ich an den Nanas liebe: deren Lebensfreude und Farbigkeit in unendlichen Varianten", sagte Daniela Häbig.

Diese Begeisterung ging auch an die fünf Kursteilnehmerinnen über, die glücklich ihre persönlichen und individuellen Nanas nach zwei arbeitsintensiven Tagen mit nach Hause nehmen konnten.

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