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Schonach Entwicklung liegt über den Planzahlen

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Trotz etlichen Festmetern Sturmholz hofft Revierförster Jürgen Wernet auch für 2018 wieder auf ein gutes Jahr im Schönwälder Forst. Foto: Kommert Foto: Schwarzwälder Bote

Stets gern gesehene Gäste im Schönwälder Gemeinderat sind die Vertreter des Forstes, in den letzten Jahren waren dies Revierförster Jürgen Wernet und der Leiter der Forstaußenstelle Triberg Bernhard Hake, der bis Sommer 2017 Oberforstrat war.

Schönwald. Da dieser nun an anderer Stelle tätig ist, kam im Oktober für ihn Oberforstrat Philipp Weiner nach Triberg - und in der Folge nun auch in den Gemeinderat nach Schönwald, vorläufig nur, um sich vorzustellen. Bei seiner letzten Tätigkeit beim Regierungspräsidium Freiburg sei er vor allem mit Forsteinrichtungen beschäftigt gewesen. Da in Mönchweiler eine Zusammenkunft der Bürgermeister des Kreises stattfinde, bei der Dezernent Reinhold Mayer den neuesten Sachstand in Sachen Kartellrecht erläutere, wolle er diesem Thema nicht vorgreifen. An diesem Abend war der Besuch der Forstbeamten im Schönwälder Gemeinderat somit auch relativ kurz.

82 457 Euro insgesamt in 2017 erwirtschaftet

Der Revierförster gab die Zahlen aus 2017 bekannt – wieder einmal deutlich jenseits der Planzahlen von 22 500 Euro, die er im vergangenen Jahr genannt hatte. Zwar kein erneutes Spitzenergebnis, dennoch sehr gute Zahlen konnte Wernet vorlegen. Auf den knapp 126 Hektar Waldboden habe man einschließlich der zufälligen Nutzung (Käferholz) anstelle des geplanten Einschlags von 1275 Erntefestmetern 1501 Festmeter geschlagen, vor allem sehr starkes Holz, um dieses vor einer noch stärkeren Entwertung zu schlagen.

Erwirtschaftet wurden dabei 82 457 Euro, direkte Kosten der Ernte von 6951 Euro standen dem gegenüber. Zudem gingen Kosten für Kulturen (121,71 Euro), Erschließung (62 Euro), Betriebssteuern und Beiträge (3436 Euro) sowie Verwaltungskosten in Höhe von 9661 Euro ab. Die Gemeindekasse erhielt dementsprechend knapp 62 226 Euro.

Die Planung für 2018 sieht ebenfalls wieder einen leicht erhöhten Einschlag von eher etwas stärkerem Holz vor. Dafür sollen 60 000 Euro erlöst werden, bei Erntekosten von 15 000 Euro. Für Kulturen stellte Wernet 2000 Euro ein; Erschließungskosten von 3000 Euro, Erholungsvorsorge (500 Euro), Steuern und Beiträge von 5300 Euro sowie 7500 Euro an Verwaltungskosten schmälern den Gewinn auf 26 700 Euro  – wobei jedem klar war, dass diese Kalkulation eine absolute Sicherheitsrechnung darstellte. Dies kritisierte Hans-Peter Schwer (SPD). Er forderte eine realitätsnahe Berechnung.

Doch weder Wernet noch der Rest des Gemeinderats folgten ihm hierbei. Letztlich nahm man den Gewinn 2017 zur Kenntnis und genehmigte einstimmig die Planung für das laufende Jahr.

 
 

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