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Schonach Die Emotionen kochen hoch

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Schonach (ec). Nicht nur der Gemeinderat diskutierte in der jüngsten Sitzung kontrovers über die Aufstellungsbeschlüsse der beiden Baugebiete, auch bei den Zuhörern kochten die Emotionen hoch.

Ein betroffener Landwirt monierte, dass man zwar solche Beschlüsse aufstelle, aber keine Gedanken an die Betroffenen verschwende. Er habe durch das Baugebiet keinen Anschluss mehr an seine Wiesen oberhalb, außerdem würden ihm zehn Prozent der landwirtschaftlichen Flächen verloren gehen, für die er keinen Ersatz finden würde.

Bürgermeister Jörg Frey merkte an, dass die katholische Kirchenpfründe als Inhaber des Geländes ausgesagt habe, es gäbe keine unkündbaren Pachtverhältnisse. Er sah ein, dass es wohl Betroffene geben wird, die Nachteile haben. "Damit müssen wir uns im Gemeinderat befassen, Vor- und Nachteile abwägen."

Andere Zuhörer meldeten sich: Man müsse mit dem Flächenverbrauch aufhören und auch mal Zeichen setzen. Es stünden viele Häuser in Schonach jetzt schon leer oder würden dies auf absehbare Zeit werden.

Eine Zuhörerin zeigte sich schockiert darüber, wie mit Flächen umgegangen werde, diese unwiederbringlich verloren gingen. Frey erklärte nochmals, dass man im Gemeinderat die unterschiedlichen Interessen der Einwohner berücksichtigen und dann entscheiden müsse. Natürlich habe man sehr viele Baulücken im Ort, aber die seien im Privatbesitz. Und faktisch gesehen, habe man einen Bevölkerungszuwachs, vor allem an jungen Familien mit Kindern. "Die bringen Leben ins Dorf, würden aber wohl nicht hierherkommen könnten sie sich nicht ein Eigenheim bauen." Wie viel Interessenten nun tatsächlich für Bauplätze vorhanden sind, vermochte Frey nicht zu beantworten. "Allerdings: Wo das Angebot vorhanden ist, wird auch gebaut".

Gemeinderat Lukas Spath (FWV) erklärte, dass mittlerweile auch die Anforderungen an den Wohnraum gestiegen sind, die Wohnfläche je Einwohner sei immens gestiegen. Und kaum einer wage sich an das Sanieren eines alten Gebäudes, sondern man wolle vorwiegend neu bauen. Vielleicht, so regte er an, wäre es auch eine Möglichkeit, das Baukindergeld der Gemeinde von Neubauten auch auf Sanierungen gerade im Ortskern auszuweiten.

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