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Schonach Einkehrort seit mehr als 300 Jahren

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Gastronom Ferdinand Haberstroh zeigt stolz eine Auszeichnungs-Urkunde. Foto: Eberl Foto: Schwarzwälder Bote

Im ältesten Schonacher Gasthaus Schwanen wird Gastfreundlichkeit großgeschrieben. Der seit fast 270 Jahren von der Familie Haberstroh betriebene Schwarzwaldgasthof ist weit über die Ortsgrenzen hinaus bekannt.

Schonach. Im Jahre 1752 liegen die Wurzeln des Schwarzwaldgasthofs Schwanen. Damals wurden die Grundmauern für das Steinbachwirtshaus aus schweren Granitfindlingen errichtet. Gedacht war es als Einkehrort für Fuhrleute. Bis vor rund 100 Jahren wurde auch noch das Schwanenbräu, das eigen gebraute süffige Bier ausgeschenkt. Auch aufgrund dessen taufte man die Wirtschaft schließlich auf den Namen Schwanen um.

1964 wurde der heutige Hoteltrakt errichtet, 1974 kam die Schwanenstube dazu. Mittelpunkt und Anziehungspunkt bis heute aber bleibt die alte Wirtschaft in den Räumlichkeiten wie sie im Jahre 1752 entstanden war.

Gasthof seit 2014 im Schlemmerblock vertreten

Seit 2014 ist der älteste Gasthof Schonachs im Schlemmerblock vertreten. Ein Gutscheinheft bietet Gästen Vergünstigungen an – im Falle der Gastronomie meist zwei Essen bestellen und nur eines bezahlen. Diese Aktion gibt es deutschlandweit, immer unterteilt auf Regionen.

"Wir hatten davon schon an einer ähnlichen Aktion einer Tageszeitung teilgenommen, die wurde dann aber eingestellt", verrät Inhaber Ferdinand Haberstroh im Gespräch mit dem Schwarzwälder Boten. Er habe lange überlegt, wie man den Schwarzwaldgasthof bewerben könne.

Lokalität gehört zu den bestbewerteten Angeboten im Kreis

"Beim Schlemmerblock weiß ich genau, wie viele Gäste aufgrund dessen kommen – die geben ja ihre Gutscheine ab", erklärt Haberstoh. Er bewertet diese Art der Werbung als sehr gelungen, da es erstens sehr professionell gemacht sei und auch eine recht große Verbreitung habe. Beliebt sei er, so Haberstroh, vor allem bei jüngeren Leuten. "Weiterer Vorteil daraus: Die kommen, essen und posten". Damit habe man noch weitere Werbung gratis in den sozialen Netzwerken.

Die Inhaber der Blocks haben dann auch die Möglichkeit, die besuchten Lokalitäten zu bewerten. Und seit 2014 gehört der Schwanen zu den bestbewerteten Angeboten für den Schlemmerblock im Schwarzwald-Baar-Kreis.

Seit 2015 sei der Schwanen sogar regelmäßig die Nummer eins unter den Nutzern des Schlemmerblocks, bekomme beständig Bestnoten in den Kategorien Essen/Trinken, Ambiente und Service, informiert Haberstroh weiter. Der vorläufige Höhepunkt sei nun im vergangenen Jahr angestanden: Der Schwanen sei bundesweit unter allen bewerteten Anbietern im Schlemmerblock auf Platz zwei gewählt worden.

Warum? Sicherlich positiv bemerkbar mache sich dabei einfach die Lokalität, so der Wirt. Denn es komme schon einem kleinen Event nahe, in einer mehr als 300 Jahre alten Gaststube zu speisen. Aber auch der Service und die Qualität müssen stimmen, ist sich Haberstroh sicher. Und die Bewertungen, die sich in ähnlicher Form übrigens auch in anderen Internet-Portalen zeigen, beweisen ihm, dass er und sein Team so ziemlich alles richtig machen.

Fleisch wird auf einem heißen Stein selbst gebraten

Apropos Qualität: Da spielt dem renommierten Gasthof Schwanen in Schonach sicher auch das Angebot der Steaks vom heißen Stein in die Karten. Begonnen hatte man damit schon vor etlichen Jahren, als eines der ersten Restaurants bundesweit und lange Jahre auch das einzige in der Region. "Das hat sich mittlerweile herumgesprochen und viele Gäste nehmen auch lange Wege in Kauf, um sich ihr Fleisch auf einem heißen Stein am eigenen Tisch selber zu zuzubereiten."

Der Personalmangel macht dem Wirt zu schaffen

Bei allem Erfolg, eines macht Haberstroh aktuell sehr zu schaffen: Das ist der Personalmangel. "Es sind kaum noch Leute zu bekommen, die bereit sind, zu arbeiten, während andere feiern", bedauert er. Umso mehr zeigte er sich dankbar über die Familienangehörigen und Mitarbeiter, die schon seit Jahren im Schwanen tätig sind und für den Erfolg mitverantwortlich zeichnen. "Dennoch, wir mussten das Angebot auf der Speisekarte verkleinern", so Haberstroh. Denn seiner Meinung nach "sollte man in diesem Fall lieber weniger anbieten – und das dafür richtig".

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