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Schonach "Steinwüste" im Kurpark kein Thema

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Der Schonacher Gemeinderat berät im Kurpark am Seeufer über das weitere Vorgehen. Im Vordergrund sind die zur Visualisierung dort auch teilweise bereits aufgestellten Granitblöcke zu sehen. Foto: Eberl Foto: Schwarzwälder Bote

Zu einem Termin im Kurpark traf sich der Gemeinderat vor der eigentlichen Sitzung. Es ging um das bereits im Vorfeld diskutierte, nicht eingefasste Ufer zwischen der Seeterrasse und der Brücke, das der Bauausschuss als "gefährliche Absturzkante" betrachtete.

Schonach. Im Vorfeld wurde seitens der Gemeindeverwaltung vorgeschlagen, dort ein Geländer anzubringen, was der Gemeinderat aber größtenteils ablehnte. Weiter im Gespräch waren auch Granitblöcke, die zur Visualisierung dort auch teilweise schon aufgestellt wurden. Ebenso wie sogenannte Sonnenfänger.

Eine neue Variante brachte das Planungsbüro Planwerk Gehle und das heimische Architekten-Duo Spath/Kuner ins Gespräch. Sie schlugen vor, das Geländer der Brücke bis zur Kurve am Seeufer weiterzuführen, dann sollen bis zur Seeterrasse Sitzgelegenheiten aus Holz aufgestellt werden. Das Planwerk Gehle hatte Ähnliches schon für die Landesgartenschau im Seepark Lahr umgesetzt, was dort wohl sehr gut ankam. Die großen Holzbänke lassen auf der einen Seite das Liegen, auf der anderen das Sitzen zu, eventuell könnte man auch Pflanzen einfügen. Man könnte somit den Vorplatz weiter beleben, hätte zwar eine Barriere zum See geschaffen, würde gleichzeitig aber auch die Durchgängigkeit zum Wasser gewährleisten, wie Christine Gehle erläuterte.

Die Sitzgelegenheiten sind in Vollholz mit Metallträgern ausgeführt, die Kosten für drei dieser Objekte sowie das Geländer zwischen Seebrücke und Kurve am See würden sich auf rund 14  000 Euro belaufen. Bürgermeister Jörg Frey ergänzte, das ein reines Geländer auf rund 10 000 Euro kommen würde.

Herbert Fehrenbach (CDU) stellte fest, dass er mit dieser Lösung leben könnte, die Granit-Blöcke dagegen sah er als "Steinwüste" an. Auch Birgit Mertz-Hahn (FWV) sah diese Lösung als "optisch ansehnlich" an, genauso ihr Fraktionskollege Volker Lehmann, der nach eigener Aussage eigentlich grundsätzlich gegen eine Abgrenzung war.

Silke Burger (CDU) wollte dann doch lieber ein Geländer mit Durchgangsmöglichkeiten zum See. Sie sah nämlich mit den Sitzmöbeln immer noch ein hohes Risiko, vor allem aufgrund der Steinblöcke im See. Ihr Fraktionskollege Christian Herr hielt dagegen – ein Restrisiko gäbe es immer und Dominik Wehrle (SPD) ergänzte, da müsse man halt schon auch an die Aufsichtspflicht der Eltern appellieren.

Bürgermeister Jörg Frey ließ schließlich abstimmen: Am See von der Brücke bis zur Kurve soll ein Geländer in derselben Ausführung wie auf der Brücke angebracht werden, die Fläche zwischen der Kurve und der Seeterrasse soll mit drei Sitzelementen versehen werden. Bei drei Gegenstimmen beschloss der Rat die Maßnahme, die maximal 14 000 Euro kosten soll.

 
 

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Christel Börsig-Kienzler

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