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Schonach Die Freude ist in Schonach groß

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Holger Knaust (links) und Andreas Beh (rechts) nehmen stellvertretend für ihre Entwickler-Kollegen und das ganze Wiha-Team die Gratulation von Andrej Kupetz, CEO des German Design Council (Mitte), in Berlin entgegen.    Foto: Diepold Foto: Schwarzwälder Bote

Schonach. Die feierliche Preisverleihung des German Innovation Awards fand kürzlich im Deutschen Technikmuseum in Berlin statt. Handwerkzeughersteller Wiha aus Schonach erhielt "Gold" für seinen E-Schraubendreher "speedE". Zwei Firmenvertreter nahmen in der Hauptstadt die Trophäe für ihre Erfindung entgegen, die Anwendern das manuelle Schraubendrehen deutlich erleichtert.

Die Freude im Schonacher Unternehmen ist groß. Nach dem German Design Award 2019 in Gold wurde nun auch noch die Innovationskraft des E-Schraubendrehers vom Rat für Formgebung mit Gold ausgezeichnet.

Der German Innovation Award zeichnet branchenübergreifend Produkte und Lösungen aus, die sich vor allem durch Nutzerzentrierung und einen Mehrwert gegenüber bisherigen Lösungen unterscheiden.

Wiha gelang mit dem prämierten Werkzeug die Weiterentwicklung eines herkömmlichen Schraubendrehers zu einem mit Hybrid-Technik, elektrisch angetriebenen Schraubwerkzeug. "Exakt auf die Anwenderbedürfnisse des Elektrohandwerks zugeschnitten, revolutioniert diese Erfindung den bisher manuellen Schraubprozess", betont das Unternehmen in einer Pressemitteilung.

Andreas Beh, Entwickler der Firma Wiha, reiste vom Schwarzwald gemeinsam mit Entwicklungsleiter Holger Knaust nach Berlin, um bei der Preisverleihung die Trophäe von Herrn Kupetz, CEO des German Design Council, in Empfang zu nehmen.

"speedE" gründet eine ganz eigene Werkzeugkategorie und schließt eine Bedarfslücke im Schraubwerkzeugmarkt.  Als E-Bike unter den Schraubendrehern verknüpft er automatisches Schraubendrehen mit der Beibehaltung der manuellen Kontrolle", erklärt Beh und ergänzt: "Für Anwender bedeutet dies eine enorme Arbeitserleichterung. Wir freuen uns riesig, dass dieses Potenzial von der Jury erkannt und gewürdigt wurde."

Für die Jury-Beurteilung zählen Kriterien wie Innovationshöhe, Anwendernutzen und Wirtschaftlichkeit. Auch Faktoren wie Standort- und Beschäftigungspotenzial, Langlebigkeit, Marktreife, technische Qualität und Funktion, Materialität und Synergieeffekte spielen im Jurierungsprozess eine entscheidende Rolle.

"Für Anwender im E-Handwerk punktet er auf seine ganz eigene Art: In Kombination mit den schutzisolierten slimBits kann mit "speedE" im spannungsführenden Umfeld bis 1000 V AC vollkommen sicher gearbeitet werden – durch seine ergonomische Konzeption dazu kräfte- und gesundheitsschonend. Von Größe, Format und Gewicht ist der doppelte Gold-Preisträger mit einem üblichen Schraubendreher vergleichbar", erklärt das Unternehmen.

Holger Knaust freut sich sehr über diese weitere ehrenvolle Auszeichnung: "Für unser ganzes Entwickler-Team, aber auch alle anderen an der Konzeption beteiligten Abteilungen ist diese Würdigung eine großartige Bestätigung unserer Leistung und unterstreicht die Innovationskraft, die in diesem E-Schraubendreher steckt."

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Christel Börsig-Kienzler

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