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Schonach Die Ferienidylle muss authentisch sein

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Hans-Peter Weis, Heidi Glasstetter, Steffi Laube, Peter Zimmer, Christian Wörpel, Jörg Frey und Dirk Monath (von links) bei der Präsentation der Projektidee. Foto: Eberl Foto: Schwarzwälder Bote

Die Auftaktveranstaltung für das Projekt "Dorfurlaub" in den beiden Orten Schonach und Schönwald fand in Schonach statt.

Schonach. Das Projekt der Schwarzwald Tourismus GmbH in Zusammenarbeit mit den Kommunen soll Dörfer und Ortsteile im ländlichen Raum als attraktiven Lebens- und Wirtschaftsraum für Einwohner erhalten und gleichzeitig Feriengästen die gesuchte Ferienidylle in einer authentischen Umgebung bieten.

Schonachs Bürgermeister Jörg Frey begrüßte die Gäste auch im Namen seines Schönwälder Kollegens Christian Wörpel im Haus des Gastes. Ganz besonders begrüßte er die Referenten des Abends, Heidi Glasstetter von der Schwarzwald-Tourismus GmbH sowie Dirk Monath und Peter Zimmer von der begleitenden Tourismus- und Regionalberatung Fatour.

100 Interessierte nutzen das Informationsangebot im Haus des Gastes

Frey zeigte sich positiv überrascht über den regen Zuspruch, knapp 100 Interessierte saßen im Konferenzraum des Haus des Gastes. Schonach und Schönwald, so informierte Frey, gehören mit dem Projekt Dorfurlaub zu einer Auswahl an Modellregionen und er zeigte sich sehr dankbar, dass die Wahl auf die beiden Nachbargemeinden fiel, sei dies doch eine große Chance und Bereicherung für den Tourismus.

Heidi Glaststetter merkte an, dass das Projekt durch das Landesministerium für Justiz und Europa gefördert werde. Aus den 321 Gemeinden im Schwarzwald hatten 40 die Bewerbungsunterlagen angefordert, 21 wurden letztlich ausgewählt. Der Trend, so wusste sie, führe eindeutig zur Entspannung, Entschleunigung und Regionalität im Urlaub.

Das Projekt sei ausgelegt für Kleinvermieter und Vermieter mit bis zu 20 Zimmern und soll dem Urlauber alles vermitteln, was das Dorf auch für Einheimische ausmacht. Dazu gehören also auch Produzenten von lokalen und regionalen Produkten, Gaststätten mit regionalem Angebot, kurzum die ganze Struktur eines Dorfes. Ziel sei es, attraktive buch- und vermarktbare individuelle Angebote für den Urlauber anbieten zu können.

Unterkünfte sind der Dreh- und Angelpunkt für den Erfolg

Dirk Monath erläuterte, das man keine künstliche Inszenierung für den Urlauber, sondern den Gast dazu einladen wolle, ein paar Tage im Dorf mitzuerleben. Als Zentrum diene dazu die Unterkunft, die passend zum ganzen Konzept auch den Bezug in Sachen Architektur und Inventar zur Heimat bieten solle. Ohne entsprechend hochwertige Unterkünfte sei das Ganze zum Scheitern verurteilt. Wobei er anmerkte, dass die Unterkünfte durchaus auch einfach sein können, aber eine hohe Identität und Qualität vermitteln müssten.

Außerdem sollten die Orte auch ein entsprechendes Motto entwickeln, etwa für Schonach "Das Dorf der Kuckucksuhren" oder für Schönwald. "Geburtsort der Kuckucksuhr". Monaht stellte klar, dass das Projekt nicht die Werbemaßnahmen für den örtlichen Tourismus ersetzen, sondern vielmehr ergänzen solle.

Peter Zimmer stellte einige schöne Beispiele für regional bezogene Ferienwohnungen, aber auch sehr gut vermarktete regionale Produkte und Gaststätten-Angebote vor. Das Projekt sei, so erklärte er, für die Teilnehmer kostenlos und werde über die Schwarzwald-Tourismus GmbH werblich unterstützt.

Rückmeldungen sollten bis zum 10. April bei den Tourist-Infos vorliegen

"Und ich versichere Ihnen, die ziehen dazu alle Register", so Zimmer weiter. Allerdings sollte man sich schnell entscheiden, denn der Zeitplan sei eng gestrickt. Auf der CMT-Messe im Januar 2020 solle es vorgestellt werden. Daher brauche man auch schon bis Mittwoch, 10. April, Rückmeldung, wer denn Interesse daran hätte. "Falls Sie das haben, können Sie sich gerne an die örtlichen Tourist-Infos wenden, hier in Schonach an Steffi Laube, in Schönwald an Hans-Peter Weis".

Knapp zwei Stunden gaben die drei Referenten einen ersten Überblick über das Projekt "Schwarzwald Dorfurlaub". Es ist auf drei Jahre angelegt. Dann forderte Bürgermeister Frey dazu auf mitzumachen. "Das ist eine große Chance", resümierte er.

Hans-Peter Weis aus Schönwald überreichte den drei Referenten noch ein Präsent, natürlich aus lokalen Produkten. Danach war bei Getränken und kleinen Häppchen der Schonacher Konditorei Kirsch noch genügend Zeit, individuelle Fragen zu stellen oder sich auszutauschen.

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Christel Börsig-Kienzler

Fax: 07722 86655-15

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