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Schonach "Das wäre nicht das Volksfest"

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In diesem Jahr gibt es kein Schonacher Volksfest und auch keinen Fassanstich. Beim letztjährigen 50. Volksfest freuten sich Bürgermeister Jörg Frey (von links), Festwirt Georg Schilli, Kommandant Dirk Schuler, Vize-Kommandant Matthias Fehrenbach, Fördervereinsvorsitzender Christof Schwer und Wolfgang Schulz von der Brauerei Fürstenberg auf tolle Volksfesttage. Archiv-Foto: Bolkart Foto: Schwarzwälder Bote

Paukenschlag: Das vom 5. bis 7. September geplante Schonacher Volksfest findet in diesem Jahr nicht statt. "Schweren Herzens", so Fördervereinsvorsitzender Christof Schwer, "wurde in den letzten Tagen die endgültige Entscheidung gefällt."

Schonach. Dicht beisammen sitzen, essen, trinken, feiern und dichtes Gedränge in der Bar und im Vergnügungspark – was Jahrzehnte selbstverständlich das Volksfest auszeichnete, erscheint in Coronazeiten als völlig surreal. "Beschränkungen bis Ende August und was dann kommt, wissen wir nicht – keine Chance", fasste der Vorsitzende des Fördervereins der Feuerwehr die Lage zusammen. Zwar hatten die Veranstalter über Anpassungen des Festes nachgedacht. "Das wäre nicht das Volksfest, wie wir das kennen", bestätigte Kommandant Dirk Schuler. Und mit einem Fünkchen Hoffnung zögerten sie die Entscheidung über die Durchführung hinaus, bis sie jetzt endgültig die Reißleine zogen.

"Es tut uns sehr weh und es fällt uns verdammt schwer, das unser Volksfest dieses Jahr nicht stattfinden kann", schreibt dazu Schriftführer Michael Kienzler. Aber der Schutz der Gäste vor einer Ansteckung, als auch der Schutz der eigenen Feuerwehrkameraden als systemrelevante Einsatzkräfte, geht vor. Noch ehe die Bundesregierung das Kontaktverbot ausrief, waren die Feuerwehrmänner angehalten, ihr Ansteckungsrisiko absolut zu minimieren, um im Bedarfsfall voll einsatzfähig zu sein.

Das Unterhaltungsprogramm des 51. Volksfests stand seit Dezember 2019. "Bands und Festzelt waren gebucht", erklärte Schwer. Am Samstagabend wollte die hessische Coverband "Mission to Party", den Schonachern seit Jahren bekannt als "On Line", wieder kommen, und der Vergnügungspark hätte mit einer neuen Schaustellerfamilie, der Familie Gebauer aus Konstanz, neue Attraktionen ins Obertal gebracht. Als völlig problemlos beschrieb Schriftführer Kienzler die Reaktionen der Vertragspartner auf die Absage: "Es war, als hätten sie drauf gewartet."

Kommandant Schuler: "Situation ist verschärft"

Das Vorstandsgremium des Fördervereins hofft nun auf das Verständnis in der Bevölkerung und darauf, vom 4. bis 6. September 2021 ein richtig tolles Volksfest auszurichten, bei dem dann wieder der Bock steppen kann.

Kommandant Dirk Schuler bedauerte den Ausfall des Volksfests sehr, auch als Einnahmequelle, um den Brandschutz der Gemeinde Schonach zu verbessern. "Die Situation in der Feuerwehr ist nach wie vor verschärft", erklärte er. Alles werde auf kleinster Flamme gekocht, Proben fallen aus und auch die Jahreshauptversammlungen könnten erst, nach Freigabe aus dem Landesinnenministerium, in Erwägung gezogen werden. Er wie auch der stellvertretende Kommandant Matthias Fehrenbach hoffen, dass die Kameraden trotzdem ihrer Wehr und dem Helferauftrag verbunden bleiben, nachdem die Arbeit seit fast einem Vierteljahr ruht. Christof Schwer formulierte seinen Dank an alle, die das Volksfest tatkräftig oder finanziell unterstützen und hofft auf ihr Mitwirken im nächsten Jahr.

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