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Schönwald Zahlen der registrierten Strafdelikte rückläufig

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Der Leiter des Polizeireviers St. Georgen, Erster Polizeihauptkommissar Kai Stehle, stellt die Kriminalitätsstatistik Schönwald im Gemeinderat der Kurgemeinde vor.Foto: Kommert Foto: Schwarzwälder Bote

Schönwald. Erstmals seit vielen Jahren war es weder Udo Littwin noch der Postenführer Triberg, der den Ratsmitgliedern in Schönwald die Kriminalstatistik des vergangenen Jahres offenbarte – in diesem Sommer machte sein Nachfolger, der Erste Polizeihauptkommissar Kai Stehle, seit dem 1. April im Amt als Leiter des Polizeireviers St. Georgen, seinen Antrittsbesuch.

Im Kurort sicher fühlen

In deutlichen Worten zeigte dieser am Dienstagabend auf, wie sicher man sich in Schönwald fühlen könne. Auch er arbeite gern mit der Häufigkeitszahl, weil diese einfach deutlich mache, wie viele Kriminalfälle es hochgerechnet auf 100 000 Einwohner gegeben habe. Baden-Württemberg gilt ohnehin als eines der sichersten Länder der Republik, doch auch im Landkreis liege man deutlich unter dem langjährigen Mittel. So sei die in Schönwald mit 2046 bezifferte Zahl eine beruhigende – wiewohl die Zahl der Straftaten auf 50 angestiegen sei. Darunter fallen vier Rauschgiftdelikte, bei denen man bedenken müsse, dass diese eventuell durch erhöhten Fahndungsdruck offenkundig wurden. "Vielleicht haben wir hier das Dunkelfeld etwas aufgehellt", meinte er. Deutlich zugenommen habe die Straßenkriminalität, wozu allerdings auch Kleindelikte wie Sachbeschädigungen an Fahrzeugen zähle.

Doch zurück zur Statistik: 48 Straftaten gab es im Bereich Schönwald – genau so viele wie vor zehn Jahren, ein Minus von 14,3 Prozent. Wieder auf null zurück gingen Sexualdelikte (im Vorjahr eine Tat). Die Vermögens- und Fälschungsdelikte, zu denen auch Internetbetrug zählt, stiegen um einen Fall. Zu den Aussagen, dass Taten von Asylsuchenden zunähmen konnte Stehle gegenteilige Zahlen nennen – allgemein seien es weniger geworden, in Schönwald liege die Zahl bei Null, insgesamt habe es fünf nichtdeutsche Tatverdächtige gegeben.

Motorrad- und Autolärm

Positiv sehe er auch die Entwicklung der Unfallzahlen, die von 118 auf 102 zurückgegangen waren. Zwar sei jeder Unfalltote oder Schwerverletzte zu viel, doch auch hier habe es nur einen Todesfall (Vöhrenbach) gegeben, die Zahl der Schwerverletzten lag bei 31 (Vorjahr 28). In Schönwald habe es mit fünf erfassten Unfällen einen Unfall weniger gegeben, dafür beliefen sich die Geschädigten auf nur sechs Leichtverletzte, weder einen Todesfall noch Schwerverletzte waren zu verzeichnen.

Bürgermeister Christian Wörpel gab seiner Hoffnung Ausdruck, dass man Motorrad- und Autolärm durch eine höhere Kontrollfrequenz in den Griff bekommen könne, allerdings sehe er auch die personelle Situation kritisch. Stehle machte ihm indes wenig Hoffnung: "Hier ist zunächst der Gesetzgeber gefordert", betonte er. Momentan sei die Mehrzahl der noch sehr lauten Motoren legal.

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