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Schönwald Tourismus entwickelt sich gut

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Foto: Klossek Foto: Schwarzwälder Bote

Erfreuliche Tendenzen zeigte Bürgermeister Christian Wörpel in Sachen Tourismus auf: "Wir bekommen deutliche Bevölkerungszuwächse, das schlägt sich auf die Zahl der Ferienwohnungen und somit auf die Übernachtungszahlen nieder."

Schönwald. In der Gemeinderatssitzung am Dienstagabend stellte der Bürgermeister die Statistik für Schönwald vor. Nach neuester Zählung vom Dezember 2019 hat der Kurort nunmehr 2477 Einwohner, somit nochmals 21 mehr als zur Jahresmitte – Tendenz weiter steigend.

Etwas weniger Betten

Dagegen nahmen die Betten weiter ab: Waren es 2018 inklusiv der Zweitwohnungen insgesamt noch 2764, weist die Statistik für 2019 nur mehr 2604 Betten auf. Einschließlich der Zweitwohnungen kommen zwar noch immer 150 237 Übernachtungen zustande, was aber einen Rückgang von drei Prozent (4711 Übernachtungen) bedeutet.

Trend zum Kurzurlaub

Deutlich wird vor allem der Trend zum Kurzurlaub: 3,4 (Vorjahr 3,45) Übernachtungen je Gast beweisen dies eindrücklich – der Trend ist seit vielen Jahren sichtbar. Besonders bei den Privatzimmern wird er deutlich, da dort trotz gestiegener Anreisen (plus 12,74 Prozent) die Übernachtungen um nahezu 14 Prozent abnahmen. Ein echtes Plus – auf niedrigem Niveau – gab es in jeder Hinsicht bei den Pensionen: Hier waren es sieben Betten mehr (45 Betten) und ein Plus von 214 bei den Ankünften sowie 264 Übernachtungen mehr gegenüber 2018.

Bei den Ferienwohnungen war der Trend ebenfalls freundlicher – zwar sank die Bettenzahl von 640 auf nun 574, doch ein Plus von 469 Ankünften und 1806 Übernachtungen zeigt die Beliebtheit der Ferienwohnungen. Bereinigt um die Zweitwohnungen sank die Zahl der Übernachtungen auf 91 137, nur zwischen 2010 und 2014 waren es weniger.

Rund 83 Prozent der Besucher kamen 2019 aus Deutschland, den größten Anteil der ausländischen Gäste stellen die Franzosen (3,5 Prozent), Schweizer (3,33) und Niederländer (2,22) folgen; die Israeli, die vor einigen Jahren starke Zuwächse aufwiesen, haben sich 2019 eher rar gemacht. Zwei Drittel der deutschen Urlauber kommen "aus dem Ländle", mit 7,4 Prozent folgt der Besucheransturm aus Nordrhein-Westfalen.

Gutes Plus beim Freibad

Sehr positiv fiel das Fazit des Freibads aus: Mehr als 4000 Badegäste, das gab es lange Jahre nicht mehr. Ein Minus dagegen musste das Hallenbad verkraften – eine Tendenz, die sich ebenfalls über die Jahre dahinzieht. Auch Minigolf wurde einige Jahre lang immer weniger – bis der neue Pächter und ein neues Kioskgebäude im vergangenen Jahr den Dienst aufnahmen. Seither ist die Entwicklung durchaus positiv, so Bürgermeister Christian Wörpel.

Öffnung des Badebetriebs

Hans-Peter Schwer (SPD) fand es etwas enttäuschend, dass die Zahlen trotz höherer Marketingausgaben weiter rückläufig sind, sah aber, man habe beim Freibad einen deutlichen Schritt nach vorn getan. Letzteres soll, je nach Wetterlage, am 22. Juni eröffnet werden. Neben neuer Rutsche gebe es neue Spielgeräte, zwei große Sonnensegel für den Kinderbereich seien bestellt, Kosten rund 14 500 Euro netto. Wörpel erklärte dazu, dass er den absoluten Tiefpunkt erst noch erwarte: "2020 wird sehr bitter", zeigte er sich sicher. Doch hier stünden große Veränderungen ins Haus – demnächst werde der Vertrag mit der HTG abgeschlossen.

Homepage ausbauen

Adalbert Oehler (CDU) sah zum Thema Tourismus die Homepage der Gemeinde vernachlässigt. "Wird trotz HTG der hiesige Tourismus auch auf der Homepage beworben? Wir nutzen diese meiner Meinung nach viel zu wenig", ärgerte sich der Bürgervertreter. Dazu äußerte sich Sarah Herrmann, die seit einigen Tagen für das Marketing der Gemeinde zuständig ist: "Schönwald wird mit der neuen Homepage ein völlig neues Gesicht bekommen", zeigte sie sich überzeugt. Schon jetzt gab es Lob für sie aus dem Gemeinderat: In den wenigen Tagen sei die Kommune in den Sozialen Medien wesentlich präsenter – so die Wahrnehmung von Johannes Göppert (FLS).

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