Eingebettet in ein großes Programm fand am ersten August-Wochenende der diesjährige Waterslide in Schönwald statt. Foto: Hans-Jürgen Kommert

Spektakuläre "Slides" beim Contest ins 50.000 Liter fassende Wasserbecken. Unter den 40 Startern vier Amazonen.

Schönwald - Die vierte Auflage des internationalen Waterslide-Contests war geprägt von tollem Wetter mit leichten Spritzern auch von oben. Und mit Thomas Droll gab es erstmals einen Titelverteidiger, der sich mit einem spektakulären Slide in Runde sieben durchsetzte. Miriam Dold nahm den Damentitel wieder mit nach Hause.

Dirk Fehrenbach und Andreas Hirt sind die Ideengeber. Sie haben das Event seinerzeit aus dem Winter von Niederbipp in der Schweiz mitgebracht. Sie bewiesen einmal mehr, dass sie es drauf haben, eine solche Riesenveranstaltung zu managen. Allerdings – sie hatten ein tolles Team hinter sich, auf das sie sich jederzeit verlassen konnten.

Bereits Mitte der Woche stand das riesige Becken mit zwölf Metern Länge. 50 000 Liter Wasser stellten die Basis für spektakuläre "Slides" dar. Fachkundig und mit ununterbrochen laufendem Mundwerk kommentierte einmal mehr Alex Schätzle die Veranstaltung.

Auch bei den kleinen Besuchern kommt keine Langeweile auf

Auch das Drumherum passte: Eine Slackline und sogar eine kleine Biathlon-Laser-Schießbahn sorgten dafür, dass auch bei den Kleinen keine Langeweile aufkam. Daher konnten die Eltern auch stundenlang ausharren und sich die Show anschauen. Mehr als 40 Starter, darunter auch vier Amazonen, sorgten unter anderem auch durch ihr ausgefallenes Outfit für ausgelassene Stimmung. Da machte sich so mancher "zum Affen".

Vom Feinsten waren einmal mehr die seltsamen Geräte der "Funwertung". Neun zum Teil abenteuerliche Fahrzeuge fuhren in Richtung Slide-Becken, nicht jedes kam da richtig unten an. Die Funwertung wurde von den "Pingus" (Simon Hettich und Daniel Kuner) gewonnen. Sie hatten tatsächlich sogar ihre eigene Eisscholle dabei: rund einen halben Quadratmeter groß, saukalt und sauschwer.

Super sahen auch die Schwarzwald-Mädels aus, die mit ihrem Gefährt sogar den Slide schafften. Wieder einmal war durch die Gäste aus der Schweiz für internationales Flair gesorgt. Und wie schon im Vorjahr musste der Star der Schweizer Truppe, Rene Grossenbacher, der 2011 noch als Sieger das Dorf verließ, schon relativ früh zu Fuß das Becken verlassen. Begeisterung herrschte dagegen bei Andreas Hirt, der es auf den dritten Platz schaffte.

Die Besucher erlebten einen strahlenden Thomas Droll, der schon im Becken jubelnd die Arme nach oben riss, als er nochmals einen Superslide hinlegte. Sein letzter Kontrahent Björn Klausmann konnte da nicht mehr ganz mithalten.