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Schönwald Titanic sinkt ohne Fremdeinwirkung

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Imposante Maschinen, die sogar richtig funktionieren, zeigen die Azubis der St. Georgener Maschineanbaufirma JG Weisser. Mit dabei sind die Azubis Tim Moosmann, Steffen Schneider und Jan Lauble (von links). Fotos: Kommert Foto: Schwarzwälder-Bote

Bei heißem Wetter konnten die Besucher der Modellbauschau kuriose Modelle bestaunen und sogar in Aktion erleben.

Schönwald. "Es sind heute Gewitter für den Abend angesagt. Auf das Zelt haben wir trotzdem verzichtet – das braucht es heute nicht", strahlte ein bestens aufgelegter Adalbert Oehler beim Saisonabschluss des Solarfreibads Schönwald bei der schon traditionellen Modellbootschau am Sonntag. Bei hochsommerlichem Strahlewetter und über 30 Grad konnte der Mantel getrost daheim gelassen werden.

Begonnen wurde wie immer mit einem Frühschoppen mit Musik um 11 Uhr, also nach dem Kirchgang. Alleinunterhalter "Erich" hatte dazu seine Instrumente ausgepackt und sich hinter der "Küche" postiert, die vor allem von den berühmten Brat- und Grillwürsten von Ludwig und Jürgen Dieterle profitierte.

Seit 20 Jahren gibt es die CDU-Modellbauschau, seit zehn Jahren findet sie als krönender Abschluss der Schwimmbadsaison statt, was aber diesmal nicht so ganz stimmt, wie Schwimmmeister Enrico Faustmann erklärte: "Wenn das Wetter hält, lassen wir das Bad geöffnet", betonte er im Gespräch mit unserer Zeitung. Wegen der Wetterlage fand die Schau bisher nicht in jedem Jahr statt. In den letzten Jahren hatte sich die CDU um Oehler für ein Zelt als Notnagel entschieden. Zu Beginn im Landschaftsgarten war es eine reine Modellbootschau. Nachdem sich der Fokus in den letzten Jahren eher in Richtung "Modellbauschau" vergrößert hatte, stellten in diesem Jahr auch die Azubis des St. Georgener Maschinenbauers JG Weisser ihre Spezialmodelle aus. "Es macht viel mehr Spaß, ein solches Modell (oft auch zu mehreren) zu bauen, als an irgendeinem Metallklotz herum zu feilen", stellten auch Tim Moosmann, Jan Lauble und Steffen Schneider fest, die gemeinsam mit ihrem Ausbilder Andreas Hilpert die Arbeiten beim Arbeiten zeigten. Da belud der großer Caterpillar-Bagger den riesigen Knicklenker-Truck, der dann die Hackschnitzel an anderer Stelle wieder ablud.

Neben Booten aller Couleur sah man auch etwas anderes "Wasserspielzeug", wie den Taucher oder den Delfin des Schönwälders Bruno Allgaier. Der gelernte Modellbauer hatte wieder ein buntes Sammelsurium an recht kuriosen Modellen dabei, auch seinen "Gondoliere" mitsamt venezianischer Gondel, das Ruderboot oder ein "Sumpfboot". Aber auch seine Kollegen von der Modellbaugruppe Schönwald zeigten schöne Boote und auch Fluggeräte. Das Kreuzfahrtschiff AidaCara, das im letzten Jahr an diesem Tag seine Jungfernfahrt machen durfte, fehlte allerdings wegen eines Hexenschusses.

Ein Clou in diesem Jahr war die "Titanic", die diesmal ohne Einwirkung eines Fremdkörpers sank. Sehr schöne Modelle kamen wie immer aus Sunthausen: Die dortige Modellbaugruppe kommt schon seit vielen Jahren in den Kurort zur Ausstellung und stand praktisch Pate für die Modellbauer aus Schönwald. Auch der Schramberger Schiff-Modellclub zeigte wieder schöne Geräte. Auch Schiffsmodellbauer aus Lahr und sogar die "Breisgauer Klabautermänner" aus Gundelfingen waren angereist.

Für die Kinder war ein Geschicklichkeitsparcours im Kinderbecken aufgebaut, der aber zumeist brachlag. Mit einem ferngesteuerten Boot galt es, den Parcours zu durchfahren. Für alle Jungen und Mädchen gab es auch einen kleinen zusätzlichen Höhepunkt: Ein Faller-Modellbauhaus in der Größe H0 konnte vor Ort zusammengebaut werden, was aber nicht genutzt wurde, wohl der Hitze wegen. Zu so mancher Herausforderung wurde die Hitze auch im Schwimmbecken – viele Besucher kamen tatsächlich zum Schwimmen. Der Gewinn aus diesem Fest kommt wie immer der Sanierung des Schönwälder Freibads zugute.

Ihre Redaktion vor Ort Triberg

Christel Börsig-Kienzler

Fax: 07722 86655-15

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