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Schönwald Seniorenzentrum nimmt Gestalt an

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Traditionell sind es die Zimmerleute, die den Richtspruch abgeben, so auch Robin Hansmann und Lucca Seng vom Zimmerergeschäft Göppert. Foto: Schwarzwälder Bote

Was lange währt, wird endlich gut: Mit dem Richtfest am Seniorenzentrum Belle Flair in Schönwald stand ein wichtiger Tag für Schönwald an.

Schönwald. Wie Architekt Ulrich Bolg verlauten ließ, habe bereits vor mehr als zehn Jahren ein erster Kontakt zum heutigen Altbürgermeister Hans-Georg Schmidt bestanden, als es darum ging, ein Seniorenzentrum aufzubauen.

Nachdem 2016 der Baubeginn gefeiert wurde, folgte an diesem Freitag um die Mittagszeit ein erster Höhepunkt: Das Richtfest markierte das Ende der Rohbauphase. Gekommen waren neben Ulrich Bolg, der mit etlichen Mitarbeitern anwesend war, die ersten künftigen Bewohner, Bürgermeister Christian Wörpel mit Gemeinderäten, einige Handwerker sowie die künftigen Betreiber.

Meilenstein für Schönwald

Seitens der evangelischen Altenhilfe war es Geschäftsführerin Florije Sula. Zudem hatte Altbürgermeister Hans-Georg Schmidt als Vorsitzender der Sozialstation St. Marien der Raumschaft Triberg Anita Staiger-Fleig, die ehemalige Geschäftsführerin der Sozialstation, deren Nachfolger Markus Aydt und etliche Mitarbeiterinnen mitgebracht. Diese beiden Institutionen sind später für die Pflegeleistungen zuständig. Auch Planungsbüros und Baulei tung hatten Vertreter entsandt.

Es habe ein wenig gehakt, die geplante Fertigstellung habe mehrfach korrigiert werden müssen, was bei der Bevölkerung für Irritationen gesorgt habe, erklärte Bolg. Neben dem Baustopp durch den Wechsel des Rohbauers sei dies auch auf die gute Auslastung der Handwerker zurückzuführen. Er sei jedoch guter Dinge, dass bis zum kommenden Frühjahr der Bezug beginnen kann, erklärte der Senior der Familie Bolg.

Bürgermeister Christian Wörpel sprach von einem "besonderen Anlass", was auch daran erkennbar sei, dass etliche Gemeinderäte anwesend waren. Das Richtfest markiere einen Meilenstein, das Projekt nähere sich dem Ziel. Das Planungsbüro habe mit vielen Herausforderungen zu kämpfen gehabt, die nun weitgehend bewältigt seien.

Für die Bewohner sei Barrierefreiheit wichtig – und mit der neu gestalteten Dorfmitte sei auch der Weg ins Dorf dieser Anforderung gerecht geworden. Florije Sula betonte, dass sich die evangelische Altenhilfe auf die künftige Aufgabe freut. "Wir sind schon in der Vorbereitungsphase", derzeit sei sie dabei, gutes Personal für diesen Einsatz einzustellen. Mit dem Planungs­büro, der WfS Gruppe um die Familie Bolg, habe stets ein enger, vertrauensvoller Kontakt bestanden.

Erste Stellen bereits besetzt

Das Konzept sei einfach schlüssig – und damit ein wunderbares Geschenk an Schönwald. Kurze Worte sprach der Geschäftsführer der Sozialstation St. Marien. Auch er habe einen Teil der Stellen bereits besetzt, so die Pflegedienstleitung, dazu werde weiteres Personal folgen. Altbürgermeister Hans-Georg Schmidt sah kein Problem in der Kooperation der katholisch geprägten Sozialstation mit der evangelischen Altenhilfe: "Christen machen es miteinander", betonte er.

Das Haus sei besonders eng an Schönwald geknüpft, die Kommune habe tief in die Tasche gegriffen. Dann kam die große Stunde der Zimmerleute der Holzbaufirma von Johannes Göppert: Hoch droben auf dem Dach des Hauses standen Lucca Seng und Robin Hansmann mit dem geschmückten Bäumchen, die den traditionellen dreiteiligen Richtspruch vortrugen und am Ende das Weinglas in die Tiefe warfen.

Im Anschluss an diesen offiziellen Akt lud die Familie zu einem Mittagessen sowie Rundgängen durchs Haus ein.

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